tagebook vom Soundkartell

tagebook vom Soundkartell

Soundkartell-Sendung im tagebook bei mucbook; Credit: Christina Herrmann

Soundkartell-Sendung im tagebook bei mucbook; Credit: Christina Herrmann

In der dieswöchigen Ausgabe der Soundkartell-Sendung auf Substanz FM stellen wir euch eine weitere Band vor, die in das Spitzenförderprojekt BY-On aufgenommen wurde. Hokum ist eine Metalband und ganz ehrlich: ich habe mich lange etwas geziert diese Band zu spielen, so machen sie ja Metal. Eine Sendung, die mit zahlreichen Genres variert.
Beginnen möchte ich hingegen mit einer deutschsprachigen Indie-Rock Band aus Koblenz: Luftschmitt. Wie ein Expeditionsteam ziehen sie alles um sie selbst herum auf. “Reise zum Ende der Welt” heißt auch ihr Album und darauf finden wir 11 gut durchdachte und äußerst interessant strukturierte Songs. So wirklich einordnen lassen sich die Koblenzer nicht. Das ist nicht wirklich Indie und auch nicht wirklich Rock. Etwas geheimnisvoll kommen sie also daher. Als Track habe ich “Mushroom Autobahn” ausgewählt.

Luftschmitt mit ihrer Platte "Reise zum Ende der Welt"

Luftschmitt mit ihrer Platte „Reise zum Ende der Welt“

Luftschmitt – Mushroom Autobahn

Wie vorhin schon erwähnt hegen etliche hier eventuell größere Vorurteile gegenüber Metal. Auch ich habe zu diesem Genre sehr wenig bis gar keinen Bezug. So wirklich erklären lässt sich das nicht. Die Metalband, die wir euch aus dem BY-On Förderkreis vorstellen heißt Hokum und besteht aus fünf überaus sympathischen jungen Nordmünchnern. Sie selbst sagen im Interview der Sendung, dass sie absolut kein einziges Klischee des Metals erfüllen. Im Laufe der Sendung legte dann auch ich meine Abwehrreaktionen gegenüber Metal ab. Zurech. Hokum ist eine tolle Band, die noch Musik aus wahrer Leidenschaft produzieren.

Hokum -Scattered Sound

Island. Ein kleine Insel und an sich kein Land, das tagtäglich neue Musiker hervorbringt. Ásgeir heißt der Isländer, der aus dem 40 Seelen Dorf kommt und schon früh klassische Gitarre gelernt hat. Am 01.11.13 wird sein Debütalbum “In The Silence” erscheinen und wir vom Soundkartell sind vollkommen begeistert. Der Sound ist teils elektronisch, mit etlichen Synthieklängen versehen, luftig aber bewahrt dennoch seinen Singer-Songwriter Charme, der stark an den des Dänen Sebastian Lind erinnert. “King And Cross” ist ein toller Song und die gesamte Platte ist ein wahres Meisterwerk, das uns noch durch den Winter begleiten wird.

Ásgeir - "In The Silence"

Ásgeir – „In The Silence“

Ásgeir – King And Cross

Um die Genres in der Sendung etwas zu varieren und die Geschmäcker breiter zu verteilen suchte ich nach einem guten Rap/HipHop Track. Da musste ich mich an einen Künstler namens Siriuz erinnern, den ich mal über ein Rap Battle kennengelernt habe. Seine Musik ist absolut nicht derb und überzeugt auf ganzer Linie. “El Paso” ist ein richtig feiner Track, der mal wieder gekonnt die Nazi-Thematik aufnimmt.

Siriuz – El Paso

Manchmal ist es schon lustig. Wir hören einen Remix zu einem uns eigentlich bekannten Track. Suchen und kaufen ihn und dann wenn wir den Track das erste Mal in Originalfassung anspielen, kennen wir ihn. So auch passiert bei The Cardigans und dem Titel “My Favorite Game”. Ein ganz bekannter Titel, den ich aber keinem Interpreten zuordnen konnte. Kennen wahrscheinlich alle.

The Cardigans – My Favorite Game

Ein zweites Mal HipHop gibt es jetzt und zwar von einem amerikanischen Künstler namens Transit. Ende 2012 hat dieser sein Debütalbum “Stale” veröffentlicht. Zu jener Zeit war ich mir sicher, dass Transit einschlagen wird in Deutschland. Doch nichts war`s mit dem Durchbruch. Meiner Meinung nach einer der talentiertesten US-HipHoper. Transit mein geheimer Held.

Transit – Survival Cardio

Der letzte Track in der Sendung kommt aus Paris. Tristesse Contemporaine nennen die drei Musiker ihr gemeinsames Projekt und kommen gar nicht aus Frankreich, sondern aus Tokyo, Stockholm und London. “Stay Golden” heißt ihr jetzt neues Album, das noch erscheinen wird nächste Woche und darauf haben sie wirklich tolle, aber stellenweise weird wirkende Tracks produziert. Der Titeltrack ist ihnen richtig gut gelungen. Toll! Das war`s, bis nächste Woche. Es wartet mal wieder viel gute Musik, die gehört werden muss.

Tristesse Contemporaine – Stay Golden

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