Soundkartell präsentiert: egoFM Lokalhelden – Instrumentaler Post-Rock

Soundkartell präsentiert: egoFM Lokalhelden – The Wind-Up Robots Killed My Cat -Instrumentaler Post-Rock

Es ist uns mal wieder eine große Ehre euch bei den heutigen egoFM Lokalhelden heute mit The Wind-Up Robots Killed My Cat eine etwas andere Band aus der egoFM Stadt Würzburg vorstellen zu dürfen. Ab 15 bis 16 Uhr ist die rein instrumentale Band live & unplugged zu Gast bei Dominik in den Lokalhelden.

Alles passierte im Jahr 2008 als sich vier junge Herren zusammenfanden und in Würzburg eine außergewöhnliche Band gründeten. Zu diesem Projekt gehören Luz, der laut Beschreibung für die Gitarre, Electro und die Visuals zuständig ist. Der zweite im Bunde ist Schulte an der Gitarre, am Bass steht Ingolf und am Schlagzeug sitzt Rouven.

Wer das jetzt aufmerksam gelesen hat wird feststellen, dass die Band ohne Vocals auskommt. Sie agieren in ihren Tracks rein instumental und lediglich an einigen wenigen Stellen taucht mal so etwas ähnliches wie eine Stimme in ihren neuen sechs Tracks auf.

In diesem Jahr erst haben sie ihr neues Album „Whiskers And Guts“ veröffentlicht, und darauf finden wir sechs Tracks und obwohl die Anzahl der Titel recht dünn ist, kommen wir insgesamt auf eine Spielzeit von gut 40 Minuten. Das liegt logischerweise an der Länge, der einzelnen Tracks. Keiner ist kürzer als vier Minuten und das scheint dann auch widerum logisch, da The Wind-Up Robots Killed My Cat ja instrumental musiziert und auf die Vocals verzichtet.

Es gibt so einiges an dieser Band, das im Vergleich zu herkömmlichen Bands aus Bayern besonders erscheint. So ist es einerseits so, dass sie ihre CD lediglich auf Live-Konzerten vertreiben und man mag es kaum glauben, dass sich die vier jungen Herren vor allem in Japan eine richtig große Fanbasis aufgebaut haben. Diese ist dort mittlerweile so stark angewachsen, dass ihre Platte dort restlos ausverkauft ist. Im Rahmen ihrer diesjährigen Deutschland-Tour kamen zudem auch einige außergewöhnliche Instrumente wie ein Pappkarton, ein Wok oder eine Melodica zum Einsatz. Anfangs wurde in der Bandbesetzung ja erwähnt, dass Luz unter anderem auch für die Visuals zuständig ist. Das muss man sich jetzt so vorstellen, dass ebendieser die Musik der Band durch speziell auf die Musik abgestimmte Visuals unterstützt. Diese werden dann in der Live-Show auf Leinwände projiziert. Das können dann mitunter auch mal fünf Stück an der Zahl sein. Es gehört also auch dazu ein kreatives Bild zu ihrer Musik zu malen. Und wenn man jetzt in die CD reinhört mit dem Hintergedanken, dass dort Visuals laufen verwundert es kaum, dass sie mit diesen Effekten arbeiten.

Beginnt man mit dem Track „Images Of Broken Light“ so ertönt zu Beginn erst einmal ein wummerndes Gitarrenintro, dass sogleich aber wieder gelöst wird durch eine sich nun einfädelnde und immer wiederkehrende Melodie ausgetauscht wird. Die Mitglieder der Band würden einem wohl nickend zustimmen, wenn man ihre Musik jetzt als Post-Rock bezeichnen würde.

Ihre Musik verläuft sich schon hier in ihrem ersten Track in den endlosen Medlodiewäldern, doch es bleibt eine Struktur enthalten, an der man sich entlang orientieren kann, ohne vom Weg abzukommen. Sie führt einen immer wieder liebevoll zurück auf den Weg.

Auch in den weiteren Tracks wie „At Least Nothing Changed“ oder aber auch in „Minka“ präsentieren sie stolz ihre Kreativität, wenn es darum geht ihren Instrumenten eine bisher selten gehörte Weite und Räumlichkeit zu entlocken.

Hier gibt es jetzt den Track „Did He Pass The Acid Test“ zum hören:

 

Besonders schön ist es beispielsweise bei „Minka“, wenn nach gut vier Minuten der Song gerade ausfaded und man das erste Mal eine Stimme hört und diese roboterhafte Stimme sagt nichts anderes als „And the cat sayed miau miau miau“. Direkt nach dieser ulkigen Einlage beginnt auch schon wieder das Schlagzeug und ein treibendes Gitarrenriff eröffnet nochmals den Reigen.

Natürlich ist Musik rein mit Gitarren, Bass und elektronischen Elementen immer etwas Geschmackssache, wenn darin keine Vocals auftauchen. Anfangs meint man schon immer etwas zu vermissen. Doch genau das ist es ja, was die Instrumente durch ihren fulminösen Einsatz ja zu ergänzen wissen. Bei erstmaligem Hören stört es vielleicht noch etwas, aber ab einer bestimmten Zeit hat man sich daran gewöhnt und die Instrumente nehmen gebührend den Platz der Vocals ein. Am Ende der Platte ist man vollkommen von ihrer Musik erfüllt und sogar etwas entspannter als zu Beginn.

Das mag daran liegen, dass man sich in den Melodien ihrer Musik geradezu verliert und gedanklich die Möglichkeit hat etwas abzuschweifen, ohne dabei die Musik aus den Ohren zu verlieren.

Es ist mitunter auch etwas Besonderes, wenn eine solche Band es schafft im Radio gespielt zu werden. Deshalb gebührt ihnen großer Respekt, dass sie es zu den dieswöchigen egoFM Lokalhelden geschafft haben und damit die Hörer begeistern können.

Wer in naher Zukunft die Möglichkeit besitzt The Wind-Up Robot Killed My Cat live zu sehen, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Um sie weiter auf Facebook verfolgen zu können, gelangt ihr hier auf ihre Facebookseite.

Und damit ihr auch immer wisst, wann sie wo live auftreten kommt ihr hier auf ihre Homepage.

Zu guter Letzt gibt es jetzt noch ihren Track „Images Of Broken Light“ in voller Länge zu hören:

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