Sonntagsporträt: Elseebub

Schwedische Einsamkeit mit Elseebub im Sonntagsporträt

Elseebub aus Göteborg

Elseebub aus Göteborg

Das Soundkartell hat die Schwedin Elseebub für Euch entdeckt.

Dass eine Musikerin so offen mit ihrer Krankheit umging oder es immer noch tut, verdient Hochachtung. Denn der Song „Please Mr. Mengele“ entstand, als sie in der Psychiatrie war.
Mitten in der Nacht und bei anderen Patienten im Zimmer entstand die Idee zum Song. Dass ein Track unter Angstzuständen entsteht, denn sie hatte große Angst vor
dem Personal und der Reaktion, hat seine Besonderheit. Wer das Video dazu betrachtet, wird in die 30er Jahre zurückversetzt und denkt er ist mitten in einem Horrorfilm.

Soweit ich mich nicht irre gibt es von der Schwedin drei Tracks zu hören. Ihre erste Single „Inferno“, dann „Pines“ und jetzt dieser Track. Irgendwie merkt man die Psychose dem Songwriting an.
Das eckt an und wirkt absolut alles andere als glattgebügelt oder nach klarem Pop. Elsa Anderssons enge Stimme schiebt sich durch den Song und sie schafft es eine episches Element in den Song
zu packen. Eine tolle Entdeckung, die noch viel mehr kann. Und auf die ihr achten müsst. Auch wenn ihr Songwriting zerbrechlich wirkt und eventuell irgendwann verfliegen kann. Ihre Songs bleiben, wenn man sie erst
einmal gehört hat.

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