Shoreline Is

Zweites Studioalbum „Watch It All Go“ von Dreampop Band Shoreline Is

Zweites Studioalbum der Dortmunder Shoreline Is

Zweites Studioalbum der Dortmunder Shoreline Is

Vor gut vier Wochen erschien mit “Watch It All Go” das zweite Studioalbum der vierköpfigen Indie-Pop/Rock Band Shoreline Is. Das Soundkartell stellt Euch die Band und ihre Platte vor.

Um das nur schon mal klar zu stellen: Wenn man eines Shoreline Is nicht vorwerfen kann, dann ist es mangelnde Experimentier- und Spielfreude. Die Dortmunder Band klingt nämlich so gar nicht nach dem absoluten Indie-Rock oder Dreampop Klassiker, wie wir sie sonst so haufenweise vorfinden. Nach ihrer ersten EP “Demos” im Jahr 2011 und dem ersten Album “Deal Kindly” im Jahre 2012, erschien jetzt gegen Ende Oktober, also vor gut vier Wochen das zweite Studioalbum der Band.

Sehr träumerisch und immer offen für einen Rhythmus-Wechsel oder einen Seitensprung innerhalb ihrer Songs, diesen Eindruck gewinnt ihr, wenn ihr die Platte mit den neun neuen Tracks das erste Mal hört. Zwar klingt im Hintergrund immer auch eine gewisse elektronische Untermalung mit. Doch die Synthies nehmen nie überhand. Sie sind stets den verträumten und umher schwirrenden Gitarrenmelodien untergeordnet. Sie erinnern mich teilweise schon auch an die moderneren Sachen von Coldplay. Stellenweise hymnisch und es sammeln sich alle Instrumente genau in der Mitte des Song für den Höhepunkt. Danach entladen sie sich wie in “Till You Run Off” oder “Life”.

Die Produktion der Songs passt sehr gut zum Cover würde ich mal behaupten. Jeder dieser Songs ist wie so ein Wolken- oder Kondensstreifen im Gemälde. Es ist ohnehin ein sehr schönes Cover, das einen Abendhimmel darstellt. Wobei es im Hintergrund zu brennen scheint. Denn der Horizont ist tief rot gefärbt und es scheint so, als komme uns das Feuer immer näher. Shoreline Is, die vier Dortmunder machen das schon sehr gut. Die Platte mit ihren neun Tracks gefällt gut, doch es besteht die große Gefahr sich in den Verspieltheiten zu verlieren und dass wir dann nach einer gewissen Zeit die Pointe in den Songs suchen. Die kleine, große ausschlaggebende Wendung in einem ihrer Songs. Es gibt eben nicht immer Zuhörer die aktiv danach suchen und die, was die Eingängigkeit betrifft auch einfach zu faul sind.

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