Sherpa

Sherpa hybrider Newcomer aus Bergen

Sherpa Newcomer aus Bergen

Sherpa Newcomer aus Bergen

In einem Gastartikel von Redakteur Eddie Vollgas stellen wir Euch heute Sherpa vor.

Bergen ist nicht nur die zweitgrößte Stadt in Norwegen, sondern entpuppt immer mehr als Schmelzpunkt für kommende Indie-Newcomer. In der Vergangenheit haben sich bereits Acts wie Kings of Convenience, Kakkmaddafakka oder Erlend Øye wohltuend aus der Szene hervorgetan. Doch nun zeichnet sich mit SHERPA einer der nächsten Highlights am Musikhorizont ab.

Dabei bringen SHERPA allerhand interessantes Handwerkszeug mit. Denn die drei Nordmänner weitläufig als „Indie-Rocker“ abzulegen, würde der Band bei weitem nicht gerecht werden. Bereits 2012 gegründet, haben sich Babak Ziai, Johannes Vaage sowie Nils Henrik Sagvåg von einigen Stilen inspirieren lassen, um die Genregrenzen aufzusprengen.

So sind die Tracks von SHERPA ein recht buntes Konglomerat aus den Einflüssen von Hip-Hop und Indie-Rock sowie Elementen aus Funk und Jazz, noch ein wenig Elektronik und Live-Loops dazu und zum abrunden gleich noch ein paar große Brocken persischer Musik, die Babak bestimmt aus seiner Heimat Iran mitgebracht hat – fertig war der SHERPA-Sound!

Mit den Tracks „The Mind“ sowie „Mantra“ konnte SHERPA mit ihrem Stilmix bereits ordentlich punkten und einige Aufmerksamkeit für sich verbuchen. Beide Songs versprühen eine Energie, die gerade durch ihre funkigen Elemente sofort in´s Blut und damit in die Füße schiesst. Wer hier noch still stehen kann oder zu mindestens nicht mit dem Kopf wackelt, ist eh auf verlorenen Boden.

Das Zeug stürmt direkt durch dein Ohr in den Kopf und dockt an alle Rezeptoren an, die für gute Laune sorgen. Und als ob der SHERPA-Sound nicht schon genug animierend ist, wird man spätestens bei der Stimme von Babak Ziai die Lauscher spitzen müssen. Denn mit seiner rohen und rotzigen Art vermag er es auf dem bereits prächtigen musikalischen Fundament seiner Mitstreiter noch einen roten Teppich auszurollen. So und nicht anders sollen SHERPA klingen. Perfekt!

Wer sich jetzt fragt, wo hier der Haken an der Sache ist und wann der Typ endlich aufhört in Euphorismen zu schwafeln … hier kommen die schlechten Nachrichten: noch machen sich SHERPA bei uns recht rar. Eher auf kleineren Festivals oder Clubkonzerten anzutreffen, basteln sie weiter eifrig an ihren Songs und der ersten CD, die erst im Frühjahr 2017 erscheinen soll. Stay tunend!

Text von von Eddie Vollgas

 

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