Rocket And The Ghost

Sonntagsporträt: Dieses Woche mit Rocket And The Ghost

Rocket & The Ghost

Rocket & The Ghost

An diesem Sonntag möchten wir Euch in unserem sonntäglichen Porträt die Band Rocket And The Ghost aus Brooklyn vorstellen. Das Soundkartell stellt Euch die EP und die Band vor.

Spätestens ab jetzt solltet ihr Rocket And The Ghost auf dem Schirm haben. Das Quartett um Frontman Kiyoshi Matsuyama stammt aus Brooklyn und wir sind auf sie durch ihre wirklich zauberhaft arrangierten Popsongs aufmerksam geworden. Der Sänger und kreative Kopf der Band war bis 2011 noch mit anderen Bands unterwegs und nach einiger Zeit erst veränderte sich sein eigener Musikgeschmack. Dies hatte zur Folge, dass er nach und nach die Besetzung für Rocket And The Ghost entstand und vor allem eines: Dieser wirklich auffallend andere Sound der Band.

Es tauchen hier Vocals auf, die wir bisher nicht gewohnt waren zu hören und ein Schwung bzw. Elan innerhalb der Songs wie “Daylight” oder “Shame”, der uns sofort mitreißt. Energiegeladen und vor allem manchmal auch wummernd, durch den Bass, bleiben uns ihre Songs in guter Erinnerung.

Sie selbst bezeichnen sich als Rock-Band. Wobei wir nicht so weit gehen würden. Rock klingt für uns härter und schroffer. Der Sound ist hingegen nicht aneckend. Er füllt ganze Räume, Säle und vor allem eines: Er erfüllt uns von der ersten Sekunde an, packt uns und führt uns nicht nur wegen des zerreißenden Gesangs von Matsuyama.
Wir hören, dass die Songs bis ins kleinste Detail sorgfältig arrangiert wurden. Jede Note sitzt perfekt und dazu gesellt sich dann eine insgesamt sehr wohl anmutende Stimmung.

Bei “Goodbye” sei innerhalb des Songs auf die Stelle Minute 02:30 verwiesen. Ein solch wundervolles Arrangement haben wir selten gehört. Wie sich der Song wieder von vorn langsam aufbaut und dann in einem wahren Feuerwerk endet, ist fantastisch.

Natürlich ist der Sound nun keiner wie wir ihn in typischen Indie-Songs gewohnt sind. Er ist auf brachiale Art und Weise schön und führt uns vor allen Dingen auch mal auf die anderen Seiten eines tollen Songwritings. Ihre gesamte selbstbetitelte EP strotzt nur so von innovativer Alternative-Pop-Energie.

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