Rezension: CrackDown – „NDR SESSIONS“

Kühler Industrial Sound von CrackDown aus Dänemark

CrackDown aus Aarhus

CrackDown aus Aarhus

Wir haben das Industrial Duo CrackDown aus Aarhus für Euch entdeckt.

Ich war ganz schön verblüfft wie karg der Sound der beiden Dänen Lasse Mønsted und Kim Holm daher kommt. Da beginne ich mich durch ihr neuestes Werk „NDR SESSIONS“ zu hören und man tut sich von Beginn an schwer einen Weg hinein zu finden in ihren Sound. Das Bild, welches sie als Cover ausgewählt haben, passt daher ganz gut. Die beiden stehen in einem alten Haus, von dem jetzt aber nur noch die Fassaden übrig geblieben sind. Um sie herum der pure Verfall. Grau und doch irgendwie lebendig. Das ist ein krasser Gegensatz. Und sobald das Intro ausfaded funkt ein neuer Track dazwischen, zu dem ich persönlich einen Zugang finden konnte. Klar es war immer noch dunkel und kühl. Aber jetzt kamen noch Vocals dazu und ein Sound der an alte 80er Jahre Synthies erinnert.

Während ich dem Album so lausche fühlt man sich automatisch als Zuhörer in eine ganz andere Zeit versetzt. So ganz anders klingen Lasse und Kim da. Tiefe und düstere Vocals treffen auf Space-Synthies. So kann es durchaus mal passieren, dass man sich wie in ein Raumschiff verfrachtet fühlt. Leicht abgefahren wie in „Im emulations“ oder in „Russia do you hate me“ geht es zu. Also ich muss ehrlich sagen: Die Musik der Dänen strengt an. Aber sie ist anders. Sie fühlt sich nicht ganz so aufdringlich an. Sie durchdringt einen und berührt einen las Zuhörer insofern, als dass man sich in der Zeit versetzt fühlt und man sich fragt: Was geht denn hier gerade ab?

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