Review: ZAAR

Dänischer Experimental-Pop von ZAAR

ZAAR aus Aalborg im Review – Fotocredit: Jens Nordhausen

Diese junge Dame namens ZAAR aus Dänemark solltet ihr dringend auf dem Radar haben. Mit „Lost My Sense of Humour“ kam im Oktober 2019 nicht nur die erste EP der Musikerin raus. Sie hatte im letzten Jahr sogar Auftritte beim Spot und Roskilde Festival eingeheimst. Beachtlich, dafür, dass wir es hier mit einer noch so jungen Dame zu tun haben, die noch gar nicht so lange im Business ist. Nach Vorabsingles kam direkt ihre erste EP raus. Dabei agiert sie so zärtlich und unerschrocken, dass man ihr quasi verfällt. Das ist Pop in seiner Reinform. Wirklich beeindruckend.

Sie erinnert in ihrem Sound schon sogar eher einer Künstlerin wie Björk. Sieben Tracks enthält die EP und wirklich leichte Kost ist das halt leider auch nicht. Sie arbeitet äußerst experimentiell und verarbeitet geradezu jede Stilrichtung in ihren Songs. Nehmen wir zum Beispiel „Homesick“. So abgefahren und durchgedreht habe ich selten Pop-Songs gehört. Ihre Songs wirken eher wie Kunstwerke – abstrakte Bilder und Gemälde, bei denen man erstmal nicht weiß, wie man sie interpretieren soll.

Bleibt abzuwarten, wie sich ZAAR noch entwickelt. Für die nischige Szene könnte es eine beeindruckende Neuentdeckung werden. Sie wird schon ihre Fans finden.

 

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