Review: VÅRIN

Norwegische Melancholie von VÅRIN

VÅRIN aus Norwegen: Fotocredit: Anette Blom

VÅRIN aus Norwegen: Fotocredit: Anette Blom

Wir haben für Euch die Pop-Musikerin VÅRIN entdeckt.

Es fängt alles sehr emotional an, leicht, getragen. Dann setzt ihre leicht nasale Stimme ein und zieht alles in ihren Bann. Die Norwegerin aus Hokksund hat wohl scheinbar ein leichtes Faible für melancholische Pop, Indie und Folk Einflüsse. So zieht sie ihre Single mitsamt wundersamen Video zu „Silence“ auf. Mit Piano, ich glaube einer Querflöte sogar und einem dunklen Pop-Gewand. Die junge Dame ist gerade mal Jahrgang 1996. Sie ist noch blutjung würde ich als 89er Jahrgang da sagen. Ihre Songs sind äußerst melodiös, nah und melancholisch mit ehrlichen Texten am Rande des Brutalen. Brutal im Sinne von wirklich sehr nahbar und offen traurig. Es gibt aus diesem Jahr noch einen weiteren Track. Der kam im Januar raus. „Pull me up“ heißt der und darin wird eine doch etwas andere Seite ihrer Stimme deutlich. Sie ist viel souliger und hat mehr Tiefe, als in ihrer aktuellen Single. Das ist eine schöne Wandlung, die man hier wahrnimmt. Ich bin gespannt, wie es mit ihr weiter geht. Sie müsste ihren Sound noch etwas weiter schärfen. Ein bisschen mehr Kante zeigen. Vielfältig sind ihre beiden Songs ja schon und sie passen in der Kombi auch gut zusammen. 

 

 

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