Review: Taylor Janzen

Düstere Gedanken von Taylor Janzen

Taylor Janzen im Review; Fotocredit: Daniel Glass

Heute stellen wir dir die kanadische Songwriterin Taylor Janzen aus Winnipeg im Review vor. Mit „I Feel A Darkness“ hat sie erst kürzlich eine neue Single releast, die ihre eigene depressive Stimmung und Traurigkeit in einer umwerfenden Form einfängt. Sie schlägt dafür wirklich düstere Töne an. Es ist durchaus möglich, dass wir ihr so schnell verfallen, weil das Prinzip ihrer Songs so einfach ist: Ihre Stimme, eine Gitarre und einprägende Melodien, lassen aus ihren Songs raue und schroffe Emotionen entgleiten. Wenn sogar die New York Times über dich schon mal geschrieben hat, sollte man es als Songwriterin geschafft haben. Dennoch wabern ihre Songs noch in einer Nische, die sie unentdeckt lassen.

Das könnte sich bei weiteren Single, die so emotional und zutiefst traurig daher kommen ändern. Die kanadische Kühle und Kargheit wird hier und da in ihren Songs wie „New Mercies“ übertüncht. Hier klingt sie absolut ausgelassen und beseelt von ihren Gitarrenrhytmiken. Bei der Dame aus Kanada wird schnell klar, dass sie ziemlich furchtlos agiert. Sie schert sich nicht, jemanden gefallen zu wollen. Sie packt so viel Herzblut und Inbrunst in ihre Songs, dass sie ihre Botschaften teils schon aus sich heraus schreit. Das ist schlichtweg beeindruckend.

 

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