Review: SUSTO

Indie aus Charleston von SUSTO

SUSTO aus Charleston - Fotocredit: Sully Sullivan Photography

SUSTO aus Charleston – Fotocredit: Sully Sullivan Photography

Wir haben für Euch mal bei SUSTO reingehört.

SUSTO klingt grandios! Warum bin ich nicht schon früher auf die Band gestoßen?! Über 14.000 Facebook-Fans auf der Seite, also keine grandiose Neuentdeckung. Aber nichtsdestotrotz kann man ja auch erst viel später ein Projekt für sich entdeckt, das man dann erst so richtig großartig findet. So geschehen bei SUSTO. Eigentlich ist SUSTO nämlich auch eine Band. Sie besteht aus Justin Osborne, Marshall Hudson, Dries Vandenberg, Jordan Hicks und Steven Walker. Wenn man den ersten Songs zuhört, könnte man auch meinen, dass nur der Sänger Justin Osborne dahinter steckt. Seine warmen Vocals erkennt man sofort wieder und in „Last Century“ gefällt mir vor allem die Intonation und der Drive seines Songs. Wundervoll!

Das allererste Album, welches nach dem Projekt benannt wurde, releasten sie 2014. Jetzt in diesem Jahr sind wir beim dritten Werk angekommen. 5 Jahre, 3 Alben, starke Sache. Und nicht zu vergessen: Ein Live-Album. Das spricht für die Live-Qualitäten der Band. Sonst würde man sich ja nicht die Mühen machen, das im Nachgang nochmal mit Feinjustierung auf den Markt zu werfen. Ich finde SUSTO ist durch seinen recht uneingeschränkt positiven Indie-Sound eine Band, die gerne unter dem Radar fliegen möchte. Das glaube ich zumindest ganz fest. Sie ist eher etwas für echte Fans, die dann alle Tracks kennen und es feiern. Die das einfach genießen. SUSTO kann auch gefühlvoll, langsam, eher in Richtung Country wie in „If I Was“. Wenn man sich so durch seine Diskografie auf Spotify hört, dann fällt auf, dass es keinen richtigen Hit gab. Vermutlich sind Songs wie „Jah Werx“ und „Dream Girl“ in Indie-Playlisten auf Spotify gelandet und haben so mehrere Millionen Streams sammeln können.

Ist ja auch völlig egal. Für mich ist SUSTO eine gute Entdeckung. Wer gerne Indie im Hintergrund laufen lassen möchte, manchmal einen Song mit Drive sucht und sich durch drei wirklich gut produzierte Alben hören möchte, dem sei die Band aus Charleston wärmstens ans Herz gelegt. Ein bisschen verliebt habe ich mich ja schon in den Sound. Checkt in jedem Fall das aktuelle Album „Ever Since I Lost My Mind“ aus. Darauf könnt ihr 12 wahre Perlen entdecken. Danach dürft ihr Euch zu den älteren Alben durchhören.

 

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