Review: SOFIA LAINOVIC

Münchner Songwriterin Sofia Lainovic

Newcomerin Sofia Lainovic im Review; Foto: Maged Mohamed

Ganz besonders spannend richtet sich unser Blick heute auf die Songwriterin Sofia Lainovic aus München. Mit gerade mal 20 Jahren zählt sie zu den großen Songwriter-Hoffnungen aus der bayerischen Landeshauptstadt. Mit ihren melancholischen Texten bringt sie uns direkt zum Nachdenken. Zusammen mit dem Klang ihrer Stimme zieht sie uns in ihren Bann. Wir kommen kaum aus und lauschen der wirklich aufwendigen Instrumentierung und Melodieverläufen, die für Songwriter*innen erstmal nicht die erste Wahl zu sein scheinen.




Sie ist in einem Haushalt aufgewachsen, der geprägt war von lautem Metal. Also gar nichts für Zartbesaitete. Als eher unmusikalisch würde sie das heute beschreiben, und dennoch sprang der Funke über zur Musik. Von Anfang mit dabei: Ihr Bruder Philip. Er half ihr auf der Bühne und supportete sie mit seiner E-Gitarre, produziert die Musik und die dazugehörigen Musikvideo. Für Sofia ist ihr Bruder eine wichtige Stütze. Er gibt ihr Sicherheit, da sie sich selbst als eher schüchtern und introvertiert bezeichnen würde. Gar nicht so leicht dann so auf der Bühne zu stehen. Wer jetzt gleich einen ihrer neueren Songs hört, der wird sich fragen: Wie bitte geht das zusammen? Denn auf ihrer EP „Blue Homemade“ verzaubert sie uns mit ihrer souligen Stimme. Leichte Gitarrenriffs begleiten sie und ihren wehklagenden Gesang. Kein Wunder, dass wir bei diesen Klängen erstarren, aber nicht vor Schreck, sondern weil das so dermaßen gut klingt. Sie erinnert nicht ganz ohne Zufall an Amy Winehouse. Hieraus könnte noch etwas ganz großes erwachsen. Wir sind gespannt. Schon jetzt ist sie definitiv eine der spannendsten Soul-Songwriterin hierzulande.

 

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