Review: Orions Belte

Orions Belte zwischen den Welten von Weltmusik und Pop

Norwegisches Trio Orions Belte im Review; Foto: Nikolai Grasaasen

Für norwegische Verhältnisse ist von Orions Belte schon gewagt. Sie orientieren sich nicht am Pop. Also doch schon, aber nur ein bisschen. Wirklich einordnen lässt sich das nicht. Indie blitzt auch auf. Aber irgendwie wirkt das alles viel offener. Weltmusik ist es auch nicht. Dazu fehlen die exotischen Instrumente. Die drei Norweger bewirken aber, dass wir staunen wenn wir ihren Songs lauschen. Sie laden uns ein, ihre Musik ganz offen zu interpretieren. Das ist schon alles bewusst so gemacht und wir als Zuhörer*innen dürfen frei wählen was es nun ist: Underground-Pop, Weltmusik, bisschen Funk.




2018 kam mit „Mint“ eine erste Platte raus. Darauf sind 9 Tracks enthalten. „Joe Frazier“ ist der wohl bekannteste unter den Songs. Ihn würde ich aufgrund der roughen Gitarren sogar eher Richtung Rock’n’Roll Indie-Rock einordnen. Ist aber irgendwie auch total egal bei den Norwegern über’s Genre zu sinnieren. Wichtig ist: Es macht unglaublich Bock ihnen zu lauschen. Und was diesen Sound so magisch anziehend macht, ist die Wärme und Nähe, die sie versprühen. Egal ob Gitarrensoli, ein Drummer, der sich wie wild ausprobiert, Orions Belte wirken wie die Cool-Guys aus Norwegen, nur, dass sie noch komplett unterm Radar fliegen. Mit ihrem kommenden neuen Album könnte sich das schließlich ändern.

 

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