Review: MARBLES

Verträumte Indie-Pop Band MARBLES aus Norwegen

Indie-Pop Quartett MARBLES im Review; Fotocredit: Petter Berntsen og Marius Ringen

MARBLES werden ganz heiß gehandelt in ihrer Heimat Norwegen. Das Indie-Pop Quartett fällt durch verträumte Melodien und Arrangements auf. Gerade auch auf ihrer ersten selbstbetitelten Platte liefern sie spacig, träumerische Indie-Perlen ab. Wir können es als echten Indie-Pop beschreiben, mit viel Liebe zu Synthies, energiegeladenen Drums und Basslines. Alles in allem ist das schon sehr träumerisch. Nehmen wir zum Beispiel „Baby, Don’t You Get It?“. Hier könnte ich mich als Zuhörer regelrecht reinlegen in diese smoothen Synths. Man könnt sich regelrecht ausmalen wie der Sternenhimmel über einem glitzert und wir diesem Sound lauschen dürfen. Herrlich smooth und gechillt.




Das zieht sich so durch die Songs. In „She’s So“ nimmt der Sound etwas Fahrt auf. Es begleitet ein Bass und es groovt wie wenn sie aus einem tiefen Schlaf aufgewacht wären. Genau in dieser Single, die vor dem Release des Debütalbums erschien, feuerten sie nochmal ein Indie-Feuerwerk ab. Da werden direkt Vergleiche zu Phoenix oder KAKKMADDAFAKKA gezogen. Spaciger wirds dann gleich bei „Too Far“. Die Vocals bekommen massig Effekte verpasst und es taucht ein lässiges Saxophon auf. Hier wird wie wild experimentiert, Tempo rausgenommen und wieder Fahrt aufgenommen. Wilde Nummer. Das zieht sich durch alle Tracks der Norweger und machen sie ein bisschen zu einer Wundertüte. Indie-Pop der wirklich was kann.

 

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