Review: NikoCorlin

Psych-Indie und Rock von NikoCorlin

NikoCorlin liefert zutiefst persönliches Songwriting; Fotocredit: Tiffany Louise Hoff

Wir stellen dir heute die Songwriterin NikoCorlin im Review vor. Songwriterin sollte hier nicht falsch verstanden werden, dass sie an der Akustikgitarre schrammelt. Nein. Die Musikerin liefert zutiefst persönliche Rock-Songs ab. Rock-Songs, die aber auch gerne mal ins Psychedelische abwandern. Sie dreht dabei melodisch gerne mal eine Extrarunde und das mit ordentlich Drama. Die Themen in ihren Songs basieren auf ihrem eigenen Leben und dem ihrer Freunde. Ihre Songs strahlen sehnsüchtige Strophen und melancholische Texte aus, die sich um Themen wie Einsamkeit, Beziehungen und Rastlosigkeit sowie psychische Herausforderungen drehen. Auf „Keep Coming Back“ geht es darum zu erkennen, dass wir Teil eines Kreislaufs sind, einer kreisförmigen Bewegung, die uns immer wieder zurückführt. Zurück zu den Grundlagen, den gleichen alten Mustern, Fehlern, Gewohnheiten, Menschen. Dass wir uns nicht aus unserem Kern herauswinden können, denn der Körper und der Kreislauf werden uns immer wieder zurückführen, wenn wir zu weit draußen sind und zu weit weg von dem, wofür wir sterben sollen. Es ist ein Song über Rastlosigkeit, Wildheit und Kontrollverlust.

Thematisch ordnet sich die Musik stark in den 90er Jahren ein. Ihre Musik ist laut, direkt und grundsolide. Trotz der Bitterkeit, die in den Texten mitschwingt, liefern die Songs aber eine gewisse Süße. Den besten Beweis dafür liefert das Debütalbum, welches im Frühjahr erschien.

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