Review: Neon Priest

Elektronisches Wabern mit Techno von Neon Priest

Neon Priest im Review

Heute wird es recht elektronisch mit Neon Priest. Anfangs dachte ich es handelt sich rein um ein Solo-Projekt. Doch dann standen da noch drei weitere Namen im Raum. Insgesamt also zu viert? Andreas Dyssel, Emil Emborg, Julius Xaint und Milo Aurvig sollen für das Projekt verantwortlich sein. Wer die aktuelle Single „Red Lights“ hört, könnte auch meinen, dass hier nur einer am Werk ist. Wer aber weiter hört, weiter in den Kosmos von Neon Priest vordringt, der wird sich spätestens bei Tracks wie „Holy Ghost“ fragen: Ist er wirklich allein? Hier agieren ja enorm viele Techno-Elemente miteinander und es wird ein regelrechtes Feuerwerk an Synthies und elektronischen Instrumenten abgefeuert. Wahnsinn!




Julius ist für die Vocals verantwortlich. Wenn es ein Adjektiv gibt, das den Sound am besten beschreibt, dann ist es knallig. Von überall her rauschen Synthies, Beats und astronomisch gewaltige Sounds herein, das ist schon der absolute Kracher. Klangvolle Percussion hallen durch die Kompositionen hindurch im Gegensatz zum tiefen elektronischen Bass und den fliegenden Höhen-Synthesizern. Es ist klar, dass das Quartett die Mission hat, einen eigenen Sound für die Band zu kreieren und sich gleichzeitig immer wieder erneuern zu können. Das macht die Band so unglaublich vielfältig und rasant in der Entwicklung. Das wird noch hochgradig spannend, was dabei rum kommt.

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