Review: Mörmaid

Norwegischer Electro-Pop von Mörmaid

Mörmaid aus Norwegen im Review; Fotocredit: Guro Sommer Værland

Bei Mörmaid kommt es mir so vor, als hebe gleich eine Rakete ab. Als ginge es gleich schnurstracks ins Weltall. Bei „G.R.B.“ wirkt der Song wirklich so, als würden wir schon in der Schwerelosigkeit ankommen. Die Norwegerin macht keinen eingängigen Electropop. Das will sie auch gar nicht. Live Sollid Schulerud, wie sie eigentlich heißt lebt und agiert von London aus. Also gar nicht mehr in ihrer Heimat Norwegen. Sie lebt ihren Traum vom Musikerinnen-Dasein und zieht dabei einen recht speziellen Sound auf. Was auffällt ist der minimalistische Synth-Beat, der zusammen mit der leicht schläfrigen Stimme der Norwegerin eine wabernde Einheit ergibt. Schrille Vocals treffen auf einen schnellen Beat und irgendwie wirkt alles wie aus dem Gleichgewicht gerückt im Vergleich zu ihren vorigen Singles.




Das norwegische Talent hat auch „The Painter“ in Zusammenarbeit mit dem norwegischen Künstler Ben Alexander veröffentlicht. Der Track hat einen herzlicheren, gefühlvolleren Ausdruck, bei dem Mörmaid seinen Gesang anders verwendet, was zu Nachhall führt. Alles in allem schafft es einen anderen Ausdruck, der von einer aufregenden Vielseitigkeit in Mörmaids bisheriger Arbeit zeugt. Das sollte man gehört haben. Denn allzu oft läuft einem so eine quietsch bunte und wirklich talentierte Electropop Musikerin nicht über den Weg.

 

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