Review: Leisure Club

Kanadisch Indie aus dem Bilderbuch von Leisure Club

Die Kanadier Leisure Club liefern inspirierenden Indie; Fotocredit: Sophie Brindle

Irgendwie war es klar, dass Leisure Club aus Kanada kommen. Vermutlich von der Westküste war mein erster Gedanke. Und wirklich, sie kommen aus Vancouver, einer der wohl lebenswertesten Städte überhaupt. Natürlich auch entsprechend teuer in den Lebenshaltungskosten. Aber immer mit einer Prise eines anderen Lebensgefühls. Und das strahlen Leisure Club auch aus. Leicht kühl, aber eben auch erfrischen anders und der Tune erinnert stark an andere Indie-Bands, die eben auch aus der Stadt kommen. Ich erinnere nur an eine Band wie die Highs. Eine Leichtigkeit und Fröhlichkeit durchzieht die Sounds der Bands aus dieser Region. Gut die Highs kommen aus Toronto, also aus dem Osten des Landes. Aber irgendwie haben die Indie Bands aus Kanada dieses Flair.




Im letzten Jahr war es bei Leisure Club alles andere als ruhig. Mehrere Singles wie “I Want You in the Dark” und “Hard To Find.” kamen raus. Sie sponnen sich langsam aufbauende Indie-Rock Balladen mit einer kraftvollen Note. In dem erst genannten Song geht es um den Verlust eines guten Freundes wegen einer Überdosis. „Hard To Find“ hat deutlich mehr elektronische Elemente und wirkt durch den Upbeat fröhlicher. Seit diesen Singles ist es ruhig geworden. Über 8 Monate ist der letzte Release schon her. Im Juni dann erschien mit „I Want to Go Back“ die neue Single. Sie geht den Weg der Kanadier weiter und bestätigt, den ihren Anspruch ästhetisch saubere Indie-Songs zu schreiben und die fünf Musiker können noch so viel mehr.

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