Review: Justus Proffit

Fluffiger Indie-Folk von Justus Proffit

Justus Proffit aus Los Angeles

Justus Proffit aus Los Angeles

Wir haben den Musiker Justus Proffit aus Los Angeles für Euch entdeckt.

Wohlig, fluffig und leicht lethargisch. So kam mir die Eröffnung der EP „Nothing’s Changed“ des US-amerikanischen Songwriters zusammen mit seiner Band vor. Schön gelassen, unaufgeregt. Lauren Taylor, Cliff Horn und Tanner Duffy gehören noch zum Projekt und es entspinnt sich daraus ein äußerst spannender Mix aus Indie, Folk, Americana und Psychedelic Elementen. Das erinnert mich sogar ein wenig an die Beatles und die Pixies. Die EP entstand in Kooperation mit Jay Som. Wobei die Aufteilung so festgezurrt wurde: Jay Som sitzt am Keyboard und spielt Bass. Proffit kümmert sich derweilen um die Lyrics und die Drums. Drumherum ist er auch für die Gitarrenriffs und natürlich die Vocals verantwortlich.

Für Proffit habe sich die Kooperation mehr wie ein Schulprojekt angefühlt und nicht wie eine lang ausgekaterte Studiosession. Das verspricht viel Fun und Muse der beiden Musiker. Und in der Symbiose hören wir das auch. Herauskommen dabei super teils verwirbelte Gitarrenarrangements und zwei Musiker stehen hier vor einem, die sich gegenseitig abgeben und grandios harmonisieren. Auch wenn sich Songs wie „My World My Rules“ etwas düster anfühlen. Die Songs sind dafür super schnelllebig, keiner der Tracks ist länger als drei Minuten lang.

 

 

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