Review: Johannes Smed

Dänisch poppiger Songwriter Johannes Smed

Johannes Smed im Review; Foto: BechBox

Wir stellen Euch heute den Dänen Johannes Smed im Review vor. Er textet zwar auf Dänisch, aber in der Konzeption können wir schon auch einen Songwriter erkennen, der wirklich was auf dem Kasten hat. Mit „Du Er“, was so viel heißt wie „Du bist“ geht es ihm um eine Fernbeziehung und darum wie es ist, sich zu lieben und auf Distanz zu leben. Johannes Smed ist ein Musiker, der es gewohnt ist, mit seinen Texten Bilder zu erzeugen. Egal ob etwas schnulzig und getragen oder etwas kecker. Die Mischung, die er dabei kreiert besteht aus einem Mix aus Indie, Electronic, Songwriter, Improvisation und Avantgarde.




In „Et Skright Frem“ zum Beispiel beweist er, dass er einerseits den pompösen Pop kann, wartet aber auch mit einer unglaublichen Vocal-Gewalt auf. Das fegt über einen herüber, dass man gar nicht weiß, wo man steht nach dem Song. Und dann folgt eben „Du er“. Eine traurige Ballade über die Liebe. Diese zwei Gegensätze allein schon, machen seine Songs so hörenswert. Oder in „Falder“. Hier überzeugt er mit wieder einmal mit seinen starken leidensfähigen Vocals. Im Hintergrund pulsiert der Beat, der Song kommt ganz minimalistisch mit nur einigen wenigen Elementen aus. Es wirkt schon fast so, als würde uns Johannes Smed in seinem Sprechgesang eine Geschichte vortragen. Wirklich eingängig ist das dann natürlich nicht. Aber der Däne zeigt uns, wie vielfältig man als Songwriter heute noch klingen kann.

 

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