Review: Jogger

Berliner Post-Punk von Jogger

Jogger Post-Punk Newcomer aus Berlin

Wir stellen dir heute den Berliner Musiker Florian Nikolai aka Jogger vor. Es dröhnt und trappelt der Bass und Florian erinnert in den ersten drei Minuten seines ersten Songs „Schalte dich aus“ an die Neue Deutsche Welle. Dieser Eindruck bleibt bis zum Ende des Songs und ohnehin ist „Schalte dich aus“ ein recht kurzweiliger Song. Das mag an der rasanten Dynamik des Songs liegen. Mit seinen Texten erfindet Jogger einen Ort an dem Diversität und freie Gedanken das Miteinander bestimmen. Dabei wählt er das Bild einer Kneipe und gibt den Hörenden ein Gefühl zwischen Bargeräuschen, euphorischen Wünschen und Zweifeln niemals allein zu sein.




Interessanterweise braucht die erste Single des Berliners nicht viel. Die Riffs wirken recht einfach und schlicht. Was nicht negativ klingen soll, sondern eher clever. So treibt der Song voran und man erkennt eine klare Struktur. Kein Schnörkel, keine Ausschweifungen. Sondern straight nach vorne. Schade, dass es bislang nur die drei Minuten aus seiner Debütsingle gibt. Ich würde wirklich gerne mehr hören. Auch um zu sehen und zu hören, wie es bei ihm weiter gehen könnte. Deutschsprachiger Post-Punk ist seit einigen Jahren ja schon en vague, siehe Isolation Berlin. Diese frotzelige, freche und teils auch systemkritisierende macht den Sound deutlich aus. Jogger ist jetzt nicht wirklich kantig. Er schreit auch keine großen Systemkritiken in die Öffentlichkeit. Dennoch hat der Song einen sehr hohen Wiederhör-Wert, man kann ihn gut und gern immer wieder auf Repeat stellen.

 

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