Review: Hush Club

Indie-Folk ohne Geklimper von Hush Club

Hush Club aus Boston im Review; Fotocredit Mickey West Photography

Alasdair MacKenzie (bass, vocals), Chris Haley (guitar, vocals), Liz Kantor (keys, vocals) und Ben Curell (drums) sind zusammen das Indie-Folk Quartett Hush Club. Indie-Folk wie man sich das bei einer US-amerikanischen Band vorstellt. Sehr originär und so wie man es sich eben vorstellt. Kein Bombast oder überbordende stampfende Melodien. Hush Club gehen das mit Bedacht an. So klingt zumindest das erste Album der Band, welches nach der Band selbst benannt ist. Darauf finden sich sage und schreibe 15 Songs. Was in der heutigen Zeit schon viel ist.

“For us, the most important thing is to make emotionally resonant music,” so Alasdair MacKenzie in einem Interview.

Emotionale und resonante Musik machen. Klingt erstmal simpel. Sollte ja auch der Anspruch einer Band sein. Aber wenn man etwas genauer hinter die Fassaden einer solchen Band wie Hush Club schaut, so fällt auf, dass sie es durchaus auch schaffen so viel Verve in ihre Songs zu werfen, wie nur geht. Man muss gar nicht viel mehr dazu sagen, dass ihre Lieblingssituation die Live-Performance als solche ist. Live spielen und dann in den Songs gut es geht alles in die Waagschale werfen. Diese schöne Rohheit spiegelt sich in nahezu allen Songs der Band wieder. Nehmen wir zum Beispiel den Opener des Albums „You’ve Got Some Problems“ und „Roll It Later“. Zwei grundverschiedene Tracks. Der eine etwas treibender und der andere ruht zunächst in sich selbst. Danach gesellen sich Bläser dazu, ehe er sich wieder legt und in sich kehrt.

 

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