Review: Hello Delaware

Kanadischer Indie-Rock von der Küste von Hello Delaware

Hello Delaware aus Halifax im Review; Foto: Meghan Tansey Whitton

Heute geht es in den Osten Kanadas zu Hello Delaware, einer Indie-Rock Band direkt von der Küste. Halifax ist die Hauptstadt der Provinz Nova Scotia. Sie ist ein wichtiges Geschäftszentrum und außerdem für ihre Schifffahrtsgeschichte bekannt. Es ist definitiv eine Premiere, eine Band aus dieser Stadt vorstellen zu dürfen. Und was soll ich sagen: Die Band macht das rasant. Die brettern wie in „Over“ ordentliche Gitarrenriffs runter und wer sich dazu eine unbändige See vorstellen möchte, ist hier glaube ich genau richtig. Rau, zäh, mit einer Gischt an Meerwasser vom Atlantik. Die Vorstellung dass Hello Delaware von hier aus ihren Sound geprägt haben, ist unglaublich spannend.




Dana Beeler ist der Dreh- und Angelpunkt der Band. Die Session unten findet auch auf dem Farm House von Dana statt. Ganz originär also. Eigentlich war die Band ganz gut unterwegs. Sie spielten etliche Shows in UK und waren drauf und dran sich ein Publikum jenseits ihrer Heimat zu erspielen. Doch dann kam Corona und alles entwickelte sich anders. Dana begann einen Podcast zu produzieren. Ein Podcast von Musiker*innen für Musiker*innen. Damit haben sie zumindest die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt und weiter von Reden gemacht. Das ist in Zeiten in denen man nicht live spielen kann natürlich wichtig.

Der Sound an sich ist stark geprägt von druckvollen, prägnanten Riffs und einer klaren Songstruktur. Chorus, Refrain und Strophe. Ganz klassisch also.

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