Review: FILIPPA

Gut justierter Pop von FILIPPA

FILIPPA präsentiert uns fein justierten Pop; Foto: Aisha-Irma Ramadanović

Heute stellen wir dir die Dänin FILIPPA vor. Und um es kurz zu machen: Das ist wirklich ganz feiner und druckvoll justierter Pop. Hinter dem Projekt steckt die 25-jährige Dänin Filippa de Neergaard aus Kopenhagen. Die Kolleg*innen von Good Because Danish waren schon hin und weg von ihrer Art und Weise, wie sie ihre Pop-Songs aufzieht. Weil sie sie zum einen an die alten Pop-Nummern aus den 2000ern erinnern und weil sie ihren ganz eigenen Stil fährt. Und es ist wirklich so: Die Dänin präsentiert uns ihre Songs in einem teils elegant poppigen Gewand, manchmal ganz grazil und dann wie in „Just one night“ mit einem leichten Drive und einer Verve, die umwerfend ist. So schafft es der Song, dass er sich in seiner Spielzeit ganz in sich selbst verliert. Er dreht sich weiter und weiter.




Aber nicht nur ihre neueren Songs können überzeugen. Wir müssen weiter zurück gehen, etwa zu „Hotel“, der schon über 1,5 Jahre alt ist. Hier brechen gemächliche Beats, über das wohlig warme Pop-Konstrukt herein. FILIPPA entpuppt sich hier als wahre Pop-Königin. Sie formt mit ihrer leicht tiefen und warmen Stimme tiefergehende Pop-Songs. Spannend, wie sich auch ihr Sound in den drei Tracks, die sie bisher veröffentlicht hat, verändert hat. So schwing allerdings schon immer eine dicht gedrängte Romantik in ihren Songs mit. Keine Theatralik oder Aufgedrehtheit. Viel eher eine dichte Drängung aller Elemente, die Pop so hörenswert machen.

 

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