Review: Edward Vanzet

Songwriter Edward Vanzet aus Melbourne

Edward Vanzet aus Melbourne im Review

Heute stellen wir dir den Songwriter Edward Vanzet aus Melbourne im Review vor. Der Kerl ist ein echter Songwriter, bei dem die Songs waschechter nicht klingen könnten. „Dirty River“ zum Beispiel. Da bespielt er uns einen Song, der so auch aus den Südstaaten kommen könnte. Wie ein einsamer Wanderer, der auf Reisen seinen Song an einem Lagerfeuer zum Besten gibt. Einfach, damit es um ihn herum nicht so ruhig ist. Seine Stimme, zielgerichtet und warm. Gar nicht kratzig oder gewöhnungsbedürftig. Versammelt werden seine Perlen auf dem recht kurzen Album „Pocket Songs“. Sieben Songs hat er darauf veröffentlicht und man kann jedem ausnahmslos lauschen. Sehr angenehm wie ich finde. Seine Stimme dringt durch alle Songs und zeigen, wie stimmgewaltig und bedächtig er ans Werk geht. Wenn man einen Roadmovie ansieht und man Edward Vanzet darin als Songwriter performen sieht, dann erfüllt er alle Bilder im Kopf, die ich so habe. Leicht kauzig und voller Inbrunst trällert er seine Songs.

2019 ging es für ihn solo los. Damals stand der erste Gig als Solokünstler an. Das solo spielen war für ihn alles andere als einfach. Es kostete ihn dermaßen viel Überwindung auf der Bühne zu stehen. Es ist eben nicht dasselbe wie in den Supermarkt zu gehen. Er zieht sich da im übertragenen Sinne komplett aus. Der Name „Pocket Songs“ rührt daher, da Edward damals im Lockdown 2020 einen alten Kassettenspieler gekauft hat und darauf alle Songs aufnahm. Auf die Schnelle entstanden innerhalb von 2 Tagen alle Songs. Der Lockdown hat ihn regelrecht dazu geworden kreativ zu sein und so entstanden derart minimalistische Songs, dass einem ganz warm ums Herz wird, wenn ich Edward Vanzet so lausche.

 

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