Review: Coumarin

Von Stuttgart in die Welt: Coumarin im Review

Coumarin aus Stuttgart im Review

2018 ging es für Coumarin aus Stuttgart los. Die Anfänge sahen eigentlich ein Soloprojekt von Frontmann Andre Westerholt vor. Aber nach zwei Jahren, war er selbst davon überzeugt, dass es eine Band braucht. Ein Demo-Album erschien und es war klar: Coumarin sollte bestehen bleiben. Der Sound der Schwaben bewegt sich irgendwo zwischen zappelndem Indie, Folk und Post-Punk. Daher liegen auch größtenteils die Einflüsse der Band. Zu Buche stehen 5 Tracks. Der neueste ist „Godspeed“ und der knüpft an den Sound der anderen Songs nahtlos an. So einfach geht das und zeigt auch, wie klar die musikalische Vision der Band ist.

Interessanterweise hat es Band schon nach Übersee geschafft: Nach Australien. Das Musikmagazin Happy Mag ist auf die Band aufmerksam geworden und wurde dort auch gefeatured. Sowas beflügelt dich als Band natürlich, weil es auch zeigt, dass dein Sound überall funktionieren kann. Und Coumarin bestätigen in ihren Tracks auch genau diesen Eindruck: Eindrucksvoller, teils aber auch etwas nebulöser Indie hängt wie eine Nebelschwade über uns als Zuhörer*innen. Kraftvolle Riffs zeigen aber auch, dass Indie nicht immer sofort mitsingbar sein muss. Coumarin setzen mehr auf das große Ganze: es soll ästhetisch passen und meinetwegen dann auch mal krachend glänzen. Da muss nichts verliebt klingen oder romantisch schön arrangiert. Die Stuttgarter wären bereit für mehr.

 

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