Review: ANNA VR – EP „I: HALLUCINATION“

ANNA VR hat am 16. Juni ihre neue EP „I: Hallucination“ veröffentlicht. Wir haben für euch reingehört.

ANNA VR mit neuer EP „I: Hallucination“

ANNA VR schreibt keine Songs im herkömmlichen Sinn. Vielmehr kreiert die in Berlin lebende Künstlerin Songwelten. So auch auf ihrer neuen EP „I: Hallucination“. Die EP ist die erste einer EP-Trilogie, die über das Jahr verteilt erscheinen wird. „I: Hallucination“ erzählt in vier Songs futuristische Geschichten über zwei der wohl stärksten menschlichen Emotionen: Verlangen und Verführung. Dabei bewegt sich Anna von Raison, wie ANNA VR mit bürgerlichem Namen heißt, gefühlstechnisch irgendwo zwischen größter Erleichterung und dem schlimmsten, unerfüllten Begehren.

Anna war schon von klein auf fasziniert von dem Gedanken Klangwelten zu erschaffen. Dementsprechend folgen ihre Songs auch keinem alltäglichen Schema. Hybride Klänge aus experimentellem Elektro, Jazz, Klassik und dunkler Popmusik verbinden sich dynamisch zu einer Einheit, bei der die Klaviertöne immer gekonnt ein bisschen neben der Harmonielinie liegen. ANNA VR’s Stimme legt sich dabei gefühlvoll über das Soundgefüge.

Und genau wie in ihren Songs, gibt es auch auf der EP soundmäßig nicht den einen roten Faden. Während „ODE10999“ mit seinem Intro und dem sehr präsenten Piano so auch original Teil einer Oper sein könnte, legt R>O>M>E direkt zum Anfang schon mit elektronischen Sounds los, die sich durch den ganzen Track ziehen.

Passend zur Musik sind auch die Videos eher avantgardistisch einzuordnen und fügen sich mit prägnanten Eindrücken perfekt in das Gesamtbild ein, welches ANNA VR mit ihrer audiovisuellen Symbiose erschafft.

Hier könnt ihr euch im neuen Video zu „Under The Sand“ selbst überzeugen:

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