Prekariatet

Schwedischer Indie-Rock Prekariatet

Prekariatet aus Göteborg; Fotocredit: Filip Svalander

Prekariatet aus Göteborg; Fotocredit: Filip Svalander

Diesen Montag lernt ihr die schwedischen Songs der Indie-Rock Band Prekariatet kennen.

Darauf solltet ihr zumindest vorbereitet sein. Denn mit „Status: Prekär“ haben sie erst kürzlich im Mai ihre EP mit fünf Songs rausgebracht. Noch sind das echte Newcomer mit nicht mal 1.000 Likes auf Facebook. Auf Soundcloud bin ich auch nicht fündig geworden. Fünf Songs erwarten Euch, die die Schweden aus Göteborg rein auf Schwedisch getextet haben. Diese sind aber so dermaßen energiegeladen, dass sie einen treiben. Also wirklich. Die Vocals sind so scharf und teils kratzig. Markant eben. Auch wenn ihr wahrscheinlich nichts versteht, solltet ihr Euch mal treiben lassen. Zum Beispiel bei „Vi två ändå“.

Hier treibt ein Drum die Band voraus, der Song eher überaus düster als erheiternd, wartet mit den klassischen Indie-Rock Riffs auf, die wir eigentlich von Bands aus den Jahren 2006-2009 kannten. Besonders gut gefällt mir ihr Song „Tiden är tung“. Da eröffnet ein geschrammeltes Riff den Song, das sich mit diesem Rhythmus den gesamten Song durchzieht. Einzig allein der Beat der Drums wechselt nicht, der bleibt gefühlt gleich.

André Amorim, Johannes Ekman, Joakim Bostedt und Felix Ljunggren erfinden hier das Rad nicht neu. Das ist mir klar, ich empfinde es eher wieder mal als sehr erfrischend keinen Synthie zu hören. Danke dafür schonmal.

 

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