Pari Pari

Pari Pari – Charmanter französischer Punk

Pari Pari

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Das Soundkartell hat für euch stets immer etwas Neues parat! Wir stellen Euch Pari Pari vor.

Pari Pari sind nicht aus Frankreich. Sie sind als Band klassisch besetzt mit Bass, Schlagzeug, Gitarre und natürlich den Vocals. Wer ihre Musik beschreiben will, kommt nicht umhin das Wort „Punk“ in den Mund zu nehmen. Auf ihrer Facebookseite beschreiben sie sich wie folgt sehr kurz und trefflich: „Punk en Francaise!“  Damit bringen sie es auf den Punkt: Punk auf Französisch gesungen. Auf ihren Bildern sieht man sie passend in Baskenmütze und Baguette im Mund. Alles irgendwie sehr klischeehaft und stereotyp, wenn man über Franzosen spricht und schreibt. Das stimmt auch, aber diese Klischees packen sie in eine umso revolutionärere Musik. Sie rufen quasi auf zur Revolution, wie in den alten Tagen.

Es geht äußerst ruppig, rotzig und laut zu in ihrer Musik. Kurz und knackig verpacken sie ihre Tracks. So auch in „Pari Pari“. Wer nicht allzu viel Ahnung von der französischen Sprache hat und dessen nicht mächtig ist, hat den Eindruck sie würden lediglich stereotype französische Texte von sich geben, wie „Pari pari“, „mon amour mon amour“ oder „oh lala oh lala“. Doch hinter diesen Texten steckt weit mehr als nur nachgeplapperte Standardphrasen. Nein, Pari Pari steckt an und das schaffen sie durch ihren lauten Charm.

Diesen widerum verpacken sie in Hymnen, welche sie mit einer unheimlichen Energie aufladen. Diese entlädt sich dann umso heftiger in ihren wahnsinnig rockenden Gitarrenriffs, dass einem nur so schwindelig wird. Aber nicht nur die Gitarre, auch der Bass wird mit so einer Wucht gespielt, dass man Angst hat, in jedem Moment könnte eine Saite reißen. Ganz zu schweigen wenn wie wild auf das Schlagzeug eingedroschen wird.

Die Outfits passen somit eigentlich gar nicht zur Musik. Sie wirken eher langweilig, wenn man Pari Pari in einer Art Schuluniform, geschniegelt und poliert in ihren Videos sieht.

Auch im Video zu ihrem Track „Vivre la France“ spielen sie mit einer Hand voller Klischees. Sitzen vor einem Standbild, mit je einem Glas Rotwein und der Kellner liefert ihnen eine ganze Stange Baguette. Auf einmal ist man auch etwas verwirrt, weil die junge Dame nicht mehr am Schlagzeug sitzt, sondern den Bass spielt. So langsam aber sicher, drängt sich dem Hörer auch eine grandiose Ähnlichkeit zur schweizer Band Bonaparte auf. Genauso frech und energiegeladen treten sie auf, und verpacken dabei ihre Texte. So langsam stellt sich einem aber auch die Frage: Kann und muss man Pari Pari ernst nehmen? Denn als Einflüsse geben sie beispielsweise Satre und Edith Piaff an. Ob man Pari Pari nun ernst nimmt oder auch nicht, das spielt im Endeffekt keine Rolle, denn Fakt ist: Pari Pari macht richtig Laune, auch wenn ihre Musik auf Dauer etwas arg laut daher kommt.

Auf der Homepage von Pari Pari gibt es genau zwei Tracks, die man sich anhören kann. Leider ist das etwas wenig, aber was nicht ist, kann ja noch werden. „Voulez Vous Dancez Avec Moi“ entpuppt sich bei mehrmaligem Hören zu einem richtig guten Track. Auch hier treiben wieder Schlagzeug, Bass und Gitarre den Hörer bis an die Decke, und man kann davon ausgehen, das von dieser Decke auf einer Party der Schweiß tropfen würde. Pari Pari gibt in all seinen Songs stets Vollgas. Ohne zu bremsen gehen sie nach vorn, und vor allem ohne Rücksicht auf schwache Ohren. Man darf gespannt sein, wie sich Pari Pari entwickelt. In ihnen steckt eine Menge Potential, ähnlich wie bei den Anfängen von Bonaparte. Es ist zu hoffen, dass Pari Pari noch mehr Hörer finden wird, denn aktuell kann und muss man sie noch als Geheimtipp betrachten.

Wer die noch relativ kleine Fangemeinde von Pari Pari erweiteren möchte, kommt HIER auf ihre Facebookseite!

Und HIER gelangt ihr auf ihre Homepage!

4 Antworten zu “Pari Pari

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  • Das sind Deutsche. Und ja, es sind Phrasen – und ich denke, das soll auch so sein… sind ja auch absichtlich schlecht ausgesprochen und falsch geschrieben.

  • 1. Sie kommen nicht aus Paris.
    2. Sie sind keine Franzosen.
    3. Die Frau spielt Bassgitarre.
    4. Es existieren 3 CDs von ihnen.
    5. Sie machen tolle Musik.

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