Mine

Glanzvolles Debüt-Album der Mainzerin

Release: Mine mit Debüt-Album; Credit: Simon Hegenberg

Release: Mine mit Debüt-Album; Credit: Simon Hegenberg

Am 10. Oktober ist es endlich soweit und dann erscheint das Debüt-Album der Songwriterin Mine. Wir vom Soundkartell sagen Euch, wieso die Platte gekauft werden muss.

Es wurde lange geschoben. Jetzt stand seit längerem dann doch der endgültige VÖ-Termin des selbst betitelten Debüts von Mine fest. Schon im Mai hatten wir mit ihr in einem Interview gesprochen.
Gut ein halbes Jahr nach ihrer Tour durch Deutschland darf sie sich nun auch über ihre zehn Tracks freuen.

Bis dahin war es ein langer Weg und es stellte sich heraus, dass Mine ein Faible für HipHop hat. So finden wir eine Kooperation mit Samy Deluxe und Fatoni.
Bis zum Release war jetzt immer etwas los bei Mine und überhaupt, war die junge Dame mit der putzig runden Brille angenehm präsent in den Medien unterwegs. Kein nerviges Gepushe oder derlei Facebook-Aktionen.

Dabei hat sich die Mainzerin viel Mühe gegeben, dass aus ihr etwas wird. Über Crowdfounding hat sich einiges an Geld für ihre Live-CD reingeholt. Schon im Gespräch mit ihr deutete sie an, dass sie für ihr Debüt-Album sowohl Risikobereitschaft, wie auch eine deutliche Portion an Leidenschaft einbringen wird.
Die Songs darauf entstammen alle aus ihrer eigenen Feder und so eröffnet mit “Du Scheinst” ein toller Track, der wie ein kreatives und zeichnerisch bildgewaltiges Konstrukt daher kommt.

Was dabei im Laufe des Songs entsteht, ist dennoch schwer zu greifen. So experimentiert Mine freudig mit Pop, Indie und deutschem Sprechgesang. Und doch kann sie es sehr explizit auf den Punkt bringen was wir dort hören dürfen, es ist “der Minimalismus in der Instrumenten- und Wortwahl. Ich mags heruntergebrochen und episch zugleich.”
Genau das ist es, was ihre Songs auszeichnet.
Es ist einfach wundervoll dem Album zu lauschen. Selten haben wir eine deutschsprachige Songwriterin so erfrischend, verschraubelt und doch so klar und in den Texten eindeutig, hören dürfen.

Ganz groß ist der Track “Ziehst du mit”, der zusammen mit Curlyman getextet wurde, gelungen. Absolut toll ist hier die Aussprache ihrer Vocals. Noch dazu gibt es weitere Videos z.B. zusammen mit Fatoni aus München.

Das Debüt von Mine hinterlässt einen tollen Eindruck. Und es ist doch viel mehr als nur ein Eindruck. Es lässt etwas in uns entstehen: Freude, dass die Deutsche Sprache so sprachgewaltig eingesetzt wird und Begeisterung über diese hippe, minimalistische Kreativität der Mainzerin. Wir hoffen, dass sie mit ihrem Album nun weiterhin so sympathisch unauffällig und erfolgreich auftreten wird.

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