Mayday Radio – Singer-Songwriter mit sozialpoltischem Konzept

Mayday Radio – Singer-Songwriter mit sozialpoltischem Konzept

Mayday Radio aus New York

Mayday Radio aus New York

Wir präsentieren euch heute einen Künstler aus Übersee, den USA. Das Soundkartell stellt euch dabei den Singer-Songwriter Mayday Radio mitsamt Album aus New York vor. Welches besondere Konzept er in seiner Musik verfolgt erfahrt ihr jetzt hier.

Neulich lag eine Mail aus den USA im Postfach, in der mir ein gewisser Jeff den Künstler Mayday Radio vorstellte. Es stellte sich heraus, dass das der Künstler selbst war. Zunächst wurde jene Mail erst einmal überflogen, aber als wir uns näher mit seiner Biographie beschäftigten wurde seine Musik immer interessanter.
Mayday Radio, das ist Jeff Ting und er hat sich in seiner Musik verschrieben beispielsweise soziale Missstände zu bearbeiten. Themen, die den letzten Jahren wichtig geworden sind. Es nur mal an die Occupy-Bewegungen auf der ganz Welt hingewiesen, die heute immer noch Anklang finden und immer noch vorhanden sind.
Einen passenderen Namen für sein neues Album konnte sich Mayday Radio nicht aussuchen: “Don Quixote”. Jeff sagt über sich selbst, dass er mit seiner neuen Musik selbst seine Stimme erhebt.

 

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Er verleiht ihr einen tieferen Sinn und benutzt sie dafür sie zu einem Vehikel werden zu lassen. Seine Musik ist ehrlich und befasst sich tatsächlich mit Themen, die uns tagtäglich bewegen oder zumindest bewegen sollten. Dabei lebt Ting gerade ein Leben, das er genau so gewollt und geplant hatte. Er erfuhr schon früh Klavirunterricht und schloss dies auch an einer Universität ab. Von der Westküste zog es ihn dann später nach New York. Die Stadt, die seinen kreativ, schöpferischen Prozess am meisten fördert. Während er sich der Musik widmete erfuhr er zahlreiche Einflüsse aus Bands wie U2 oder Coldplay. Zwei wirkliche Größen in den USA. Bei denen das soziale Engagement der beiden Frontmänner im Vordergrund stehen.

 

Mayday Radio aus New York; Credit: Kelly Ann Shuler

Mayday Radio aus New York; Credit: Kelly Ann Shuler

 

Wie oben erwähnt hatte die Wahl des Namens seines Albums zu “Don Quixote” einen erweiterten Sinn, denn auch Ting beeindruckte die Thematik, dass ständig zu Konflikten in unserer Umwelt kommt, die sich zwischen Realität und Ideal abspielen. In seinen Songs geht es wie zum Beispiel in “Insiders & Outsiders” um das große Geld und darum Kritik am Kapitalismus zu üben. Es gibt in diesem System nur allzu oft Menschen, die entweder zu den Insidern oder eben zu den Outsidern gehören. Die Rollenverteilung ist meist klar und auch wer zu den Verlierern gehört.

 

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Es ist schwierig geworden bei den aktuellen Krisen und den dazugehörigen Bewegungen noch aufzufallen und nicht unterzugehen. Die Musik von Mayday Radio passt in diese Zeit, fällt zwar nicht allzu sehr auf, doch sie besitzt etwas das selten geworden ist: Zeitgeist und Ehrlichkeit. Aktuell hat sich Mayday Radio noch keinen allzu großen Namen erspielt. Doch das könnte sich jetzt im Herbst ändern, wenn er durch Europa tourt und Städte wie München, Hamburg und Wien besucht. Es ist es auf jeden Fall wert eines seiner Konzerte zu besuchen und bestaunen, wie Ernst er es mit seiner Musik und der Thematik meint, die seinen Songs innewohnt.

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