Ludwig Wright

Ludwig Wright und der entscheidende Schritt

Aus Berlin: Ludwig Wright; Credit: Lisa Weidemann

Aus Berlin: Ludwig Wright; Credit: Lisa Weidemann

Kurz nach dem Spot Festival sind wir noch ein wenig geflashed von dem vielen Input an guten Bands und Musikern. Das soll nun in unserer Musiktipp-Serie nicht abbrechen und so stellt Euch das Soundkartell den Berliner Songwriter Ludwig Wright vor.

Wir erlauben uns ja auch immer etwas kritischer zu sein. Als anspruchsvoller könnten wir es auch bezeichnen. Heißt: Wir hören da dann schon mal genauer hin und fragen und banalste, aber dennoch berechtigte Fragen. Bei Songwritern fällt oftmals die Frage: Aha, was macht er jetzt anders als 1000 seiner Vorgänger, die wir jetzt so schon gehört haben. Will er jetzt gut Singen können oder doch gut Gitarre spielen können? Selten haben wir mal einen Songwriter dabei, der beides kann.

Jetzt haben wir mit Ludwig Wright einen Songwriter vor uns, der derzeit in Berlin lebt. Wir könnten jetzt seine Biographie runterbeten, dass er mit 8 Jahren schon das Gitarrenspielen gelernt hat und, dass er dann bald danach erste Songs selbst schrieb. Wichtig ist, dass er in diversen Rockbands Erfahrungen gesammelt hat und somit auch weiß, wie das Bandleben aussieht und auch, wie es ist sich zu fügen. Sich unterzuordnen.

Was uns sofort in seinen Songs wie „To Be Or Not To Be“ auffiel, war seine Stimme. Unsere Frage war allerdings: Verstellt er sie? Und wenn ja warum so komisch? Anfangs fanden wir es ziemlich gewöhnungsbedürftig. Mussten uns erst mal reinhören.

Aus Berlin: Ludwig Wright; Credit: Lisa Weidemann

Aus Berlin: Ludwig Wright; Credit: Lisa Weidemann

Doch nach einer gewissen Zeit wird man warm mit seiner Musik. Wir merken, dass da nicht nur ein schlichtes Songwriter-Muster dahinter steckt. Eigentlich ist das Prinzip ja simpel. Doch Ludwig Wright trifft mit seinen Songs etwas, das wir nicht so ganz greifen können.

Wichtig ist, dass er sich viele Gedanken macht, wie seine Songs auf uns wirken. Das hören wir und entwickeln ein gewisses Gespür dafür. Seine erste EP XX hat er dazu verwendet uns diese Songwriter-Perlen zu präsentieren. Aber nach einer gewissen Zeit fragen wir uns halt, wohin das führen soll? So wirklich voranschreitend ist die Musik des Berliner Songwriters Ludwig Wright nicht. Ohne Zweifel wir hören ihr und seiner Stimme sehr gerne zu. Doch der letzte Schliff – nennen wir es mal so – fehlt ihm noch.

Die Erfahrung muss Ludwig Wright wohl eben noch machen. Aber da er noch zur jungen Riege gehört, sind wir uns sicher, dass er das packt.

Noch drei Tage läuft unsere Crowdfunding-Kampagne. Supportet uns noch hier!

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