Jordan Prince

Jordan Prince EP „No Manual“ – Zeit zum träumen

Jordan Prince neues Video; Fotocredit: Peter Boss

Jordan Prince neue EP; Fotocredit: Peter Boss

Wolfgang Baustian lädt Euch bei „NO MANUAL“ von Jordan Prince zum träumen ein.

Gefühlt sind Singer/Songwriter zur Zeit die eigentliche Macht im Musikbusiness. Auch die heutige Vorstellung wird da keine Ausnahme machen. Nun gibt sich aber das Soundkartell nicht mit jedem Künstler zufrieden. Heuer hat es der Wahlmünchener Jordan Prince mit seiner EP „No Manual“ sowie seinem Video zur Single „Sophomore Year“ bis zu unserem Ohr geschafft.

Der eigentlich aus New Orleans stammende US-Amerikaner lebt zwar mittlerweile in Deutschland, bleibt aber seinen musikalischen Wurzeln der Heimat hörbar treu. Ist das Making-Off der Songs klassisch auf der Gitarre entstanden, heben sich jedoch die Lieder durch interessante Impulse vom gängigen Genre ab. Da dringen auch schon mal schräge und spacige Synthesizer oder dünnere Flötentöne in die Kompositionen mit ein.

So erfrischend wie sich das liest, hören sich die Tracks entsprechend auch an. Trotz alledem ist und bleibt Jordan Prince dem Folk mit ganzem Herz treu. Es ist die einzigartige Stimmung, die diese tolle Mischung aus Gitarre, Stimme sowie der Story ergeben. Ebenso warm wie herzlich reihen sich die Songs aneinander, lassen mich total darin verweilen und zaubern mir ein lächeln auf die Lippen. Was will man mehr, oder?

Den Song „Sophomore Year“ könnte man als typisch luftigen Sommer-Track bezeichnen – dessen Video jedoch auch eine dunkle Seite birgt, so wie die Sehnsucht nach Liebe, die aus einer einseitigen Anziehung zu einer Besessenheit führen kann.

Immerhin fanden auch Thees Uhlmann, Sandra Kinzelmann (Sony) und Josef Winkler (Musikexpress) das Jordan Prince momentan einer der angesagten Acts sind. Dem Urteil kann ich mich nur anschließen. Durch seinen Aufenthalt in Deutschland steigt natürlich auch gleichzeitig die Hoffnung, dass sich Jordan Prince durch seine Präsenz hier vor Ort auch nachhaltig bei uns etablieren kann. Dann sollte diesem besonderen musikalischen Import aus der USA nichts mehr im Weg stehen. Nicht mal ein Trump oder TTIP.

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