Jonathan Kluth im Interview – „Einsam wird man heimlich und schneller als man gucken kann“

Jonathan Kluth im Interview – „Einsam wird man heimlich und schneller als man gucken kann“

Jonathan Kluth

Jonathan Kluth

Das Soundkartell hat sich ganz exklusiv kurz nach dem Release seiner neuen EP mit Jonathan Kluth unterhalten. Dabei haben wir ihm kurze prägnante aber aussagekräftige Fragen gestellt. Das gesamte Interview lest ihr jetzt hier!

In drei Sätzen: Wo kommst du her und wie hat alles angefangen?

Aufgewachsen bin ich der hessischen Kleinstadt Alsfeld, wo ich mit 5 Jahren angefangen habe, Violine und 8 Jahre später Gitarre zu lernen und Songs zu schreiben. Nach Abi und Zivi bin ich dann zum Studieren nach Mannheim gezogen und habe dort meine Band gefunden, mit der ich heute noch zusammen spiele. Wann genau alles angefangen hat, kann ich gar nicht genau sagen.

Welche drei Gegenstände charakterisieren deine Musik am besten?
Gitarre, Reisekoffer und Weinglas.

Entscheidungsfrage: Bier, Sekt oder Selters? bzw. Hot Dog oder Burger? bzw. Flens oder Becks?

Bier, Burger und Flens. Puh.

Nach was bist du süchtig?

Momentan bin ich schachsüchtig. Jawohl, Schach. Am besten in einer schönen Kneipe.

Drei Dinge, die du direkt nach dem Aufstehen machst.

Weiterschlafen, Kaffee kochen und Musik an.

Welche Statussymbole sind dir wichtig?

Mein treuer VW Polo Baujahr 1990 mit einem VIP Ausweis vom Southside Festival auf der Windschutzscheibe. Gott hab ihn selig.

Du landest nach einem Schiffbruch auf einer einsamen Insel. Wer dürfte auf gar keinen Fall als Überlebender mit dir dort ankommen?

Ein Frühaufsteher.

Welcher Song soll auf deiner Beerdigung gespielt werden?

Das will ich nicht bestimmen. Das sollen die Menschen entscheiden, die hingehen.

Welches Talent würdest du am liebsten besitzen?

Dinge ignorieren.

Was würdest du niemals auf der Bühne tun? Was ist dir schon passiert?

Oh, es gibt viele Dinge, die ich nicht auf einer Bühne tun würde. Ich würde niemals nackt auf eine Bühne gehen. Ich habe mal ein komplettes Konzert mit offenem Hosenstall gespielt und es erst in der Zugabe gemerkt. Nach solchen Sachen muss ich vor einem Auftritt achten, während dessen bin ich meistens in einer anderen Welt und verhalte mich wie ein dementes Kaninchen auf einer großen blumigen Wiese aus Löwenzahn.

Auf welches Phänomen hättest du gerne endlich eine Antwort?

Viele Phänomene sind spannend. Ich wundere mich lieber und freue mich, dass ich keine Antwort habe, als dass ich mich über die so oft ernüchternde wissenschaftliche Erklärung ärgere.

Dein größter Wunsch für die Zukunft.

Hm, ich glaube ich wünsche mir, niemals einsam zu sein. Man muss aufpassen auf die lieben Menschen, die bei einem sind. Einsam wird man heimlich und schneller als man gucken kann. Es ist ein großes Glück, Freunde und Familie zu haben.

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