Jaani Peuhu

Gesucht und gefunden: Jaani Peuhu mit seinem Darkwave-Debüt

Jaani Peuhu aus Finnland; Fotocredit:  Kuura Timonen & Riina Peuhu

Jaani Peuhu aus Finnland; Fotocredit:  Kuura Timonen & Riina Peuhu

Düster und finnisch starten wir in diese Juni-Woche beim Soundkartell. Wir stellen Euch den Darkwave Sound von Jaani Peuhu vor.

Mit Ansage geht es düster los. Uns wurde Darkwave versprochen und der Finne Jaani Peuhu nimmt uns in seinen 11 Tracks seines Albums TEAR CATCHER mit in seine Wave-Welt. In der In-Szene des Darkwave und düsteren Electros ist Jaani Peuhu kein unbeschriebenes Blatt mehr. Mei das sollte auch so sein, wenn man 10 Jahre lang in einer anderen Band gespielt hat. Dann sollte man sich in den vielen Jahren schon auch mal einen Namen gemacht haben. Ansonsten hätte man wohl als Musiker auch was falsch gemacht.

Jetzt also kam Ende April mit TEAR CATCHER ein erstes Solo-Album des Finnen raus. Dafür ging für den Finnen mal nach London und mal in seine Heimat, nach Helsinki. Obwohl die Songs eh auf Reisen entstanden sind. Vor dem Album kam ganz klassisch die EP raus und jetzt eben das Album. Was uns darauf wirklich gut gefällt ist die Mischung der Vocals. Die er sehr gefühlvoll und schon fast einfühlsam eingesungen hat.

Wenn das überhaupt geht bei all der Düsterheit und Kühlheit der elektronischen Beats, Synthies und Klangteppichen, die Jaani Peuhu hier in seinem Debütalbum auffährt. Ganz leicht ist die Kost nicht, die uns der Finne hier liefert. Die Texte sind düster. Handeln von Einsamkeit und Isolation. Ist die Frage, ob das, was Jaani Peuhu in seiner Musik präsentiert auch das wirkliche Leben seinerseits ist. Die Musik bewegt uns und sie packt uns in all ihrer Düsterheit und dem Volumen an Darkwave-Sounds.

Nehmen wir seinen Song “No Regrets”. Da pulsiert ein Bass und ein Beat. Und die Vocals von Jaani schleichen sich heimlich in den Song hinein. Sehen wir das Video nebenher noch, fangen wir eine doch sehr dichte und intensive Atmosphäre ein. Hier hören wir nicht nur seinen elektronisch düsteren Darkwave Sound, sondern es schimmert auch immer wieder eine große Prise Pop durch. Wenn man das Album des Finnen hören möchte, solltet ihr natürlich auf diesen düsteren, darken aber doch sehr kühlen elektronischen Sound von Darkwave stehen. Aber wir sind gerade wirklich stark auf der Suche nach abwechlungsreicher Musik, die eben nicht in die Kerbe “Indie” schlägt. Bei Jaani Peuhu würde ich sagen: Gesucht und gefunden. Ganz easy.

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