Christian O’Connor

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Christian O’Connor Songwriter aus den Staaten

Christian O'Connor aus den Staaten
Christian O’Connor aus den Staaten

Zum Start in die Woche stellt Euch das Soundkartell den Songwriter Christian O’Connor vor.

Eines ist mal klar: Als Solokünstler hast du es nie leicht. Wenn du touren willst, musst du wenn du keine Booking Agentur im Rüvcken hast, alle Tourstationen mühsam selbst buchen. Da geht viel Zeit und Energie drauf. Oder das komplette Management seiner selbst. Equipment schleppen etc. und dann sind vielleicht die ein oder anderen Konzerte gar nicht mal so gut besucht.

Oder die Produktion von neuen Songs. Du bist komplett auf dich allein gelassen, wenn du kein Label hast. Klar auf der anderen Seite ist die absolute Freiheit auch ein Vorteil und kann viel kreative Energie freisetzen. Aber bei Christian O’Connor bin ich mir nicht so sicher.

Der Solo Rock-Musiker aus Philadelphia ist so ein lonesome Rider. Einer, der komplett auf sich alleine gestellt ist. Der US-Amerikaner macht das soweit aber ganz gut finde ich. Zumindest ist er mittlerweile gut vernetzt, hat sich eine gute Fanbase aufgebaut und sticht mit seinem Rock-Sound von anderen Songwritern hervor.

Am 22. September wird der Musiker nun sein zweites Album rausbringen. Dieses Mal mit Hilfe von der Phoshorylative Entertainment Group und mit der Distribution durch MondoTunes / Universal Music Group. Ganz so allein ist er also nicht mehr unterwegs und das könnte ihm helfen. „Wine Over Water – Blood Over Wine“ wird das Album heißen. Die Musik muss man mögen, mein Stil ist es nicht ganz. Aber was ich mit diesem Review auch zeigen will ist, wie die US-amerikanische Szene noch tickt.

In Deutschland hätte es ein solcher Solomusiker richtig schwer, denn sie trifft nicht den Zahn der Zeit. Das klingt wahlweise altbacken und ist auch digital so altbacken aufbereitet. Dennoch finde ich erstrebenswert auch für Künstler aus Deutschland, dass man sich eine Scheibe davon abschneidet. So könnte es auch laufen, denn die Platte bekommt er hundertpro verkauft. Die Fanbase ist da und die lieben seine kantigen Solo-Rock Songs.

 

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