Album-Tipp: „Colourwave“ von Belau

Elektro-Pop-Fans nehmen Budapest in den Fokus: Belau veröffentlichen neues Album „Colourwave“

Das Elektro-Pop-Duo Belau aus Ungarn verzaubern mit traumhaften Arrangements und intensiven Sound-Erlebnissen

Das Elektro-Pop-Duo Belau aus Ungarn verzaubern mit traumhaften Arrangements und intensiven Sound-Erlebnissen

Auf Augenhöhe mit Schiller verdienen die zwei Produzenten aus Ungarn eindeutig mehr Aufmerksamkeit. Der Soundkartell Redakteur Wolfgang Baustian verrät Euch warum:

Die ungarischen Produzenten Peter Kedves und Buzas Krisztian bzw. ihr Musikprojekt Belau habe ich schon länger im Visier. Lediglich aus mir unerklärlichen Gründen habe ich Euch jedoch das Duo vorenthalten. Und das völlig zu unrecht. Quasi als Wink mit dem Zaunpfahl habe ich die News erhalten, dass die beiden Elektro-Pop-Poeten nun ihr neuestes Album „Colourwave“ veröffentlich haben, welches ich im Folgenden vorstellen möchte.

Belau veröffentlichen ihr neues Album "Colourwave"

Belau veröffentlichen ihr neues Album „Colourwave“

Der Blick über den Tellerrand fällt machmal schwer, auch oder gerade wenn es um Musik geht. Vor allem wenn es um Länder geht, die für uns musikalisch weiße Flecken auf der Landkarte sind. So wie eben Ungarn. Aber eben solche Vorzeige-Künstler wie das Elektro-Pop-Gespann Belau aus Budapest sollte über den Umstand nachdenklich machen und den Blick nachhaltig schärfen.

Denn, wer sich die Mühe gemacht hat, in eines der vergangenen oder eben das aktuelle Album reinzuhören, wird feststellen, auf welchen unsagbar hohen Niveau die Macher hinter Belau arbeiten. Und ein vergleichbares bekanntes Beispiel fällt mir auch gleich dazu ein: denn ähnlich wie Schiller, treten Peter Kedves und Buzas Krisztian eher in den Hintergrund und bereiten lediglich die musikalische Bühne vor, auf der sie dann von Gastkünstlern performend wird, um das Setup zu vervollkommnen.

Auch bei „Colourwave“ wurde somit wieder eine brillante Auswahl getroffen, die den jeweiligen Gesangspart übernommen haben. Für die stimmliche Bereicherung können daher Künstlerinnen wie Sophie Barker, Amahla, Belle Doron oder Sophie Lindinger genannt werden, um nur einige zu nennen. Gerade letztere konnte mich mit dem Song „Breath“ voll überzeugen. Toll auch „Like No Other Love“ feat. Ayah Marar mit dem Belau sogar einen kleinen Ausflug zu Soul sowie RnB gewagt haben. Auch „LUZ“ feat. Sexto Sentido ist ein traumhafter Hit, mit dem die beiden Produzenten sogar das Thema African-Ethno aufgegriffen haben.

Zwanzig Tracks erwarten Euch somit auf dem Longplayer, der damit seinem Namen voll und ganz gerecht wird. Okay, sechs davon sind (echt hörbare) Remixe und einen Live-Mitschnitt gibt es auch noch. Trotzdem kommt das Album „Colourwave“ als ein erstaunlich umfangreiches Werk daher. Summarum arbeiten Peter und Buzas auf einem verdammt hohem Niveau, dass es ihnen ermöglichen sollte, schnell global eine größere Fancomunity aufzubauen. Einzig die Chance diese Performance live zu erleben, lassen zur Zeit die Umstände nicht zu. Aber Hey, alles wird gut und bald dürfen wir auch wieder solche Ausnahmekünstler direkt vor der Bühne feiern. Es wäre mir ein Fest!

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