White-Soul-Queen: neue EP von Ruth Koleva

The Next White Soul Queen? Starke Soul-EP von Ruth Koleva

Ruth Koleva neue EP

Ruth Koleva neue EP

Wolfgang Baustian hat mit dem Sounkartell vielleicht die nächste White-Soul-Queen entdeckt. Lest selbst!

Lisa Stansfield wurde ehedem als die White-Soul-Queen betitelt. Da sich aber auch in der hiesigen Musikwelt irgendwann immer alles wiederholt, scheint sich nun auch eine legitime Nachfolgerin der Engländerin gefunden zu haben. Doch wer jetzt gleich wieder den Blick auf die britischen Inseln oder sogar in die Staaten richtet, irrt gewaltig.

Denn das hier beschriebene Musikwunder stammt aus Bulgarien und heißt Ruth Koleva. Und das Soundkartell hat sie für Euch entdeckt und möchte nun ihre EP mit vier wunderschönen Songs vorstellen. Und das sei verraten: Ruth Koleva hat es mächtig drauf und sich zu Recht einen Platz unter den ganz Großen verdient.

Warum? Ganz einfach – hier stimmt wirklich alles. Der Sound, der Beat, die Vibes und … die Stimme. Das geht voll unter die Haut. Singt Ruth Koleva wohl eine Oktave höher als Lisa Stansfield, ist es aber genau der gleiche samtige Grundton mit diesem leicht verruchten Touch, der die Vocals so unvergleichbar authentisch macht und zu einer Gänsehaut nach der anderen führt. Klasse, voll mein Ding.

Klar, die vier Songs (1. Basil, 2. Run, 3. Oceans, 4. Tokyo) sind schon ein Spagat zwischen Soul und Disco. Aber das hatte der Karriere von Lisa Stansfield damals auch nicht geschadet. Ganz im Gegenteil. Kann der Mix so doch gleich Freunde beider Musikstile begeistern und die Tanzfläche zum glühen bringen.

Also, „Basil“ ist schon mein absoluter Favorit und sollte sich nach meiner Meinung schnell einen Platz in den Charts sichern. Gerade mit den Bläsern im Hintergrund ist das eine absolute Hitnummer und törnt mächtig an. Ruth Koleva ist auch gesanglich mit dem Song am obersten Zenit angekommen.

So, nun habe ich mein sämtliches Begeisterungspulver verschossen und hoffe lediglich, genug Menschen mit meiner Euphorie gegenüber Ruth Koleva angesteckt zu haben. Denn dann sollte ein Durchbruch der Osteuropäerin wirklich nichts mehr im Weg stehen.

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