Video: Slothrust – „Cranium“

Slothrust „Cranium“ Musikvideo

Slothrust „Cranium“ Musikvideo

Seit drei Jahren gab es von Slothrust nichts mehr zu hören. Jetzt erschien mit „Cranium“ die neue Single des Soul-Rock, Indie-Pop Projekts und es kommt direkt mit einem Musikvideo um die Ecke. Zu sehen ist Lea Wellbaum, die Bandleaderin und so variantenreich der Sound der Band ist, so schräg geht es auch im Video zu. Sie sitzt vor einer Glaskugel, macht schräge Bewegungen, denen wir sehr aufmerksam folgen. Bis sie dann mit ihren Händen und der Bewegung einen Regenbogen formt. Schon schräg. Dass sie einen aber so unterbewusst in ihren Bann ist grandios! Man lauscht natürlich der Musik und dem recht langsamen Tempo der Riffs der Band. Am Ende, wenn sie es dann geschafft uns völlig mit reinzuziehen endet der Song in einem einzigen Solo: Wirklich großartig!




Auffallend ist mal wieder die kraftvolle und durchdringende Stimme Wellbaums. Sie sticht als Songwriterin, Texterin und Gitarristen hervor. Mit den Bandkollegen Will Gorin (Schlagzeug) und Kyle Bann (Bass/Keyboards), die das wesentliche Gerüst des Trios abrunden, werden Wellbaums skurrile visuelle und taktile Inspirationen zum Leben erweckt. Und wie! Ich war anfangs etwas perplex, weil ich es nicht einzuordnen wusste, was mir Wellbaum hier zeigen, gar vorführen möchte. Sie selbst vergleicht es mit den Paarungsritualtänzen aus der Tierwelt bei Vögeln mit abgefahrenen Schwanzfedern. Das trifft es ganz gut. Ich finde aber auch, dass es auf mich als Mensch eine Auswirkung hat. Ich folge ihren Bewegungen und ihren Händen vertrauensvoll. Sie könnte mir im Hintergrund alles möglich zeigen, ich würde es gar nicht hinterfragen. „Cranium“ ist ein Vorbote des neuen Albums, der sich hören lassen kann. Endlich sind sie wieder zurück!

 

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