Tin Can Telescope

Garage-Lärm aus Dänemark von Tin Can Telescope

Aus Dänemark: Tin Can Telescope

Aus Dänemark: Tin Can Telescope

An diesem Samstag geht es kurz vor dem zweiten Advent nach Dänemark. Das Soundkartell stellt Euch die Garage-Band Tin Can Telescope in einem Review vor.

In Grenaa war ich in über drei Jahren Soundkartell noch nie. Zum ersten Mal schreibe ich also für Euch über eine Band aus der scheinbar sehr schönen Hafenstadt in Dänemark. Tin Can Telescope heißt die Band. Die vier Dänen haben sich im Jahr 2010 als Band geformt und schon vor ein paar Monaten ihre neue EP rausgebracht, die sich voll und ganz dem etwas lärmenden Garage-Sound widmet. Das ist zumindest der erste Eindruck, den ich durch ihren Track “State Of The Art” gewonnen habe.

Sie sagen über sich selbst, dass sie zum Underground gehören. Dem dänischen Underground. Dass es diesen gibt, wusste ich bis dato auch nicht. Irgendwie war ja jede neue Bandentdeckung aus Dänemark zunächst mal Underground, bevor sie dann zum Beispiel in Deutschland Fuß fassen konnte. In den ersten drei Jahren dümpelten die Jungs nur so vor sich hin und waren ziemlich unzufrieden mit ihrem Sound. Das hat dann so weit geführt, das sie sich grundlegend neuorientiert haben. Den Fokus neu gesetzt haben. Mit “Electric Chair Quotations” erschien dann auch im Frühjahr 2015 ihre erste offizielle EP. Also eben jene Scheibe deren Tracks wir auf ihrer Soundcloud-Seite hören können. Wir isnd immer noch im Jahr 2015, denn wenige Monate später folgte im August dann mit ““Born To Rule The UY Scuti” unmittelbar die zweite EP.

Meine Mutter und mein Vater würden sagen, das wäre ziemlicher Radau. Und da hätten sie auch gar nicht mal so Unrecht, denn Tin Can Telescope rocken ordentlich los und irgendwie habe ich das Gefühl, dass wie in “Each And Everybody” einfach drauf los gespielt wird. Egal welcher Akkord den Dänen gerade einfällt. Das geht auch ganz schön schnell zu Werke in ihren Tracks. Für den ein oder anderen wird das sogar manchmal einen Overdrive bzw. Overkill an Gitarren- und Garage-Lärm herbeiführen. Doch einmal in der Woche dürfen wir doch laut sein oder?

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