Thees Uhlmann

Thees Uhlmann veröffentlicht ersten Roman „Sophia, der Tod und ich“

Erster Roman von Thees Uhlmann; Fotocredit: Ingo Pertramer

Erster Roman von Thees Uhlmann; Fotocredit: Ingo Pertramer

Am 08. Oktober erscheint mit “Sophia, der Tod und ich” der erste Roman des wohl bekanntesten Songschreibers Deutschlands, Thees Uhlmann. Wir haben uns gefragt: Warum ein Buch schreiben?

Ja wirklich! Wieso muss Thees Uhlmann ein Buch schreiben? Wir sind wohl gefühl die 1000ten, die sich das jetzt fragen, nachdem der Songschreiber ankündigte am 08. Oktober seinen ersten Roman namens “Sophia, der Tod und ich” herauszubringen. Ganz schön einfach. Sich vorher einen riesigen Namen gemacht und jetzt ein Buch rausbringen. Für viele, die das Netzwerk nicht haben, ist das kein Zuckerschlecken. Für Thees wohl schon.

Irgendwie ist das eh sehr komisch. Es ist der erste Artikel unsererseits über einen Roman. Ein Buch. Das mag wohl daran liegen, dass es viel länger braucht ein Buch komplett zu lesen, als ein Album durchzuhören.
Wir dachten ja vieles bevor wir uns exklusiv durch ein paar Kapitel schmökerten. (Das gehört wohl auch zum Vokabular, wenn man in Blogs über Bücher schreibt oder?) Was soll jetzt ausgerechnet Thees Uhlmann Neues in seinem Buch bringen, das nicht eh schon 100 andere Autoren vor ihm gemacht haben? Über das Leben schreiben. Ohje. Über das schwere Leben schreiben, das beinahe jeden Tag zu dir sagt: “Fick dich!”. Toll. Auch, dass der Roman -angeblich- die wirklich wichtigen Fragen des Lebens beschreibt, nichts Neues.

Wer weiß wie Thees in einem seiner philosophischen Gespräche über Musik, Kultur, Hamburg und und und auf das Thema kam. Dass auf einmal der Tod vor unserer Tür steht und klingelt. Drei Minuten habe der Protagonist im Roman noch zu leben und darauf entwickelt sich eine Diskussion. Das hat uns erstmal gar nicht so gepackt, sondern die anfängliche Erzählweise. Darüber wie man stereotyp einen Roman beginnen sollte. Darüber wie man denkt, dass man reagieren würde wenn jemand an unserer Tür klingelt, wir die Tür aber nicht öffnen möchten. Der Roman beginnt mit einem Monolog und windet sich geschickt durch diverse Vorstellungen, Gedanken und fiktive Gespräche. Bis eben jener Herr Tod klingelt.

Wir dachten uns wir lesen uns erstmal gemächlich in das Buch bzw. die Kapitel rein, die uns zur Verfügung stehen. Irgendwie ist es die Vorstellung, dass dort Thees Uhlmann sitzt und erzählt. Dass die Worte genau so aus seinem Mund sprudeln. So wie früher und so wie in seinen jüngsten Texten seiner Solo-Platte. Es ist wirklich so ein bildhaftes Sprudeln und er trifft es immer wieder auf Punkt. Vor allem die Mischung aus Todernst, Geschwafel und der liebevollen Plapperei ist es, das uns einfängt. Wir können ein Buch ja nicht durchgehend lesen. Also mal sehen wie es von Kapitel zu Kapitel weitergeht.

Erster Roman "Sophia, der Tod und ich" von Thees Uhlmann; Fotocredit: Ingo Pertramer

Erster Roman „Sophia, der Tod und ich“ von Thees Uhlmann; Fotocredit: Ingo Pertramer

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