The Lion And The Wolf

Debütalbum: The Lion And The Wolf – Symptoms

The Lion and the Wolf; Credit: Sven Schlager

The Lion and the Wolf; Credit: Sven Schlager

Wir hatten Euch das Album des britischen Songwriters The Lion And The Wolf angekündigt. Jetzt ist es soweit und das Album SYMPTOMS ist in drei Tagen in Euren Plattenläden des Vertrauens erhältlich.

Bei Singer-Songwritern sind wir mittlerweile sehr vorsichtig geworden. Wir stellen uns immer die Frage, was die Musik dieses Songschreiberlings jetzt abhebt vom Rest? Wieso klingen seine Songs jetzt absolut anders, als schon zig hunderte Songwriter vor ihm?
Diese Fragen haben wir uns auch bei The Lion And The Wolf gestellt.
Der Brite Thomas George veröffentlicht nämlich am 24. November sein Debütalbum SYMPTOMS. Die Vorankündigung lest ihr hier nach.

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Aufgewachsen ist Thomas George auf der Insel Isle Of Wight auf der gerade einmal knapp 140 000 Menschen leben. Das ist also so ein Fleckchen bei dem so gut wie jeder jeden kennt. Mittlerweile lebt Thomas George in London und vor dort aus agiert er nun auch sehr aktiv als Musiker.
Sehr aktiv deshalb, da er jetzt im Oktober die 100er Marke an Live-Shows geknackt hat. Das ist insofern wichtig, da er trotz der vielen Auftritte nie ein Album produziert bekommen hat.

Jetzt veröffentlicht er 13 Songs, die er auch schon live zum Besten gegeben hat. Reden wir über The Lion And The Wolf, so müssen wir die Art und Weise, wie er textet, seine Texte schreibt und worüber er singt, ansprechen. Seine Vocals berühren uns nämlich vom ersten Track an. Sie sind ehrlich und strahlen zugleich eine Wärme aus, die uns seinen Songs näher bringt. Natürlich haben wir seine Musik auch hier kritisch beäugt. Vor allem weil die Herangehensweise, die Songs akustisch, ohne elektronische Hilfsmittel einzuspielen, nicht die neueste ist.

Daraus sind ihm eine Reihe von liebevollen Lo-Fi Folk Songs gelungen. Die aktuelle Single,zugleich Titelsong des Albums oder “Colour” sind zunächst derjenige Song, der am ehesten noch ins Ohr geht. Die anderen Titel sind allesamt recht düster, bauschen sich aber nicht allzu orchestral auf. Im Gegenteil: Sie sind schlicht. Manchmal reicht wie in “Hand of Applause” eine einzige Gitarre.

Doch darauf ließe sich die Musik von The Lion And The Wolf nicht reduzieren. Zwar wechselt sich die Intonation seiner Stimme selten ab, aber immerhin bringt er durch die Instrumentierung Leben in die Songs. So taucht mal hier ein Klavier auf, eine zweite weibliche Stimme oder Streicher.

The Lion and the Wolf; Credit: Sven Schlager

The Lion and the Wolf; Credit: Sven Schlager

Insgesamt strahlt das Album eine große Wärme aus. Obwohl, oder gerade weil die Songs sehr getragen sind. Sie driften zwar hier und da ins Melancholische ab, fangen sich aber immer wieder innerhalb des Sets im Album auf.

Der Sound des Briten lässt sich so schnell nicht mit anderen Songwritern vergleichen. Vergleiche mit William Fitzsimmons oder Fismoll können nicht gezogen werden. Dazu ist die Herangehensweise an seine Songs und deren Umsetzung dann doch eine andere. Zwar nicht komplexer, aber sie verbreiten eine andere Stimmung. Wirken nicht zwanghaft traurig und vor allem schrammelt hier niemand auf seiner Gitarre rauf und runter.

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