The Brazierlights In The Window

Noisy Dream-Pop von The Brazierlights In The Window aus Kopenhagen

Aus Kopenhagen: The Brazierlights In The Window; Fotocredit: Patrícia Baranyaiová

Aus Kopenhagen: The Brazierlights In The Window; Fotocredit: Patrícia Baranyaiová

Diesen Samstag geht es nach Kopenhagen. Das Soundkartell stellt Euch das Noisy Dream-Pop Duo The Brazierlights In The Window mitsamt ihres Albums “Fall Fall Fall” vor.

Manchmal frage ich mich schon selbst, wie ich auf die Bands stoße. Gerade jetzt stelle ich mir diese Frage wieder. Wo zur Hölle habe ich The Brazierlights In The Window ausgegraben? Vermutlich über Spotify einfach mal drüber gehört, über Empfehlungen anderer Bands. Oder doch unbewusst über einen Like eines Facebookfreundes. Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.

The Brazierlights In The Window ist eigentlich ein Noisy Dream-Pop Duo bestehend aus Anton Rank (Drums) und Perry MacLeod Jensen (Gitarre +Vocals). Wenn sie live auftreten wie Mitte Oktober, als sie die Release-Party ihres Albums “Fall Fall Fall” gespielt haben, kommen noch Alexander Foersom (Keys + Gitarre) & Simon Hartkopp (Bass) hinzu. Schwupp, fertig ist die Band, wenn auch Live etwas verändert.

Der erste Track, den wir von der Band zu hören bekamen, war der Opener der Platte: “To Stand Just Here”. Und wirklich: Der Sound ist ziemlich noisy. Etwas psychedelisch. Und die Vocals. Hey ich dachte anfangs schon, die singen mit Absicht schlichtweg falsch und schief. Doch man gewöhnt sich dran. Betrachtet ihr mal das Bild, mit dem sie an die Öffentlichkeit gehen, dann wundert einen irgendwie nichts mehr. Die zwei schauen doch ziemlich fertig aus. Dieser Eindruck wird im Verlauf des Albums noch verstärkt. Der zweite Track “Tonight” zum Beispiel. Da singen die beiden ganz lethargisch “the cocain is washing in, yeah.” Deutlich ruhiger, fast schon süß geht es mit “Sleep” weiter, der den Titelnamen mehr als verdient hat.

Es ist mal wieder typisch Dänisch. Der Sound von The Brazierlights In The Window ist absolut gar nicht typisch Dream-Pop. Er wirkt immer kratzig, kantig und sehr noisy. Sie verzichten bewusst auf die großen Melodiebögen und graben sich so eine eigene manchmal auch etwas sonderbare Nische. Aber gut wir können ihnen oder müssen ihnen sogar noch etwas Zeit geben, denn auch in ihrer Heimat Dänemark, sind sie noch recht unbekannt. Bis sie dann auch hierzulande ankommen, dauert es noch. Nur, dass ihr hier beim Soundkartell schon mal was davon gehört habt.

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