tagebook von Soundkartell

Diese Woche: US-Rap &amp & Deep House

Arthur Beatrice aus London

Arthur Beatrice aus London

In der heutigen Soundkartell-Sendung stellen wir euch allerhand bunt gemischte Musik vor. Unter anderem mit dabei Rap aus den USA, Electronica-Pop aus Dänemark und ein paar elektronische Tracks.

Beginnen wir mit einem Remix eines dänischen DJs und Producers namens Jesper Ryom. Im Sommer hat er seine neue EP rausgebracht und zuvor schon versuchte er sich in einem Remix am Track “Chin” von Sleep Party People. Diese Band kommt auch aus Dänemark und Jesper Ryom, der aus Kopenhagen kommt hat daraus einen fantastischen Remix gebastelt.

Sleep Party People – Chin (Jesper Ryom Remix)

Jesper Ryom aus Kopenhagen

Jesper Ryom aus Kopenhagen

Vor ungefähr einer Woche haben The Grouch & Eligh zusammen mit Pigeon John einen neuen Track rausgebracht. Der Song wurde auch gleich in ein brandneues Video verpackt. “Run” heißt die aktuelle Single der HipHop Formation und ist die Folge ihres bisher kreativen Schaffens, denn der Track ist gut geworden. Könnte sogar so in den großen Radioanstalten gespielt werden. Gott seid Dank ist das noch nicht passiert.

The Grouch & Eligh – Run (feat. Pigeon John)

Weiter geht es mit der Band Los Lobos aus Los Angeles. Ich wäre wohl nie auf den Track gestoßen, wenn ich nicht diese eine Folge aus The Sopranos zum zweiten Mal gesehen hätte. Dort lief der Titel im Abspann und ist mir zum ersten Mal aufgefallen. Darüber sind wir echt froh, denn ist ein wundervoller Track, der gehört werden muss.

Los Lobos – The Valley

An sich versuchen wir hier schon den Genre die Waage zu halten. Heißt so ausgewogen wie möglich die Genre durchwechseln. Das haben wir jetzt noch nicht wirklich geschafft, denn der nächste Track kommt von einem der talentiertesten Rapper der USA: Brother Ali. “Here” ist ein unfassbar guter Track. Die Stimme des Amerikaners, der Beat und der Flow. Ein Traum.

Brother Ali – Here

Arthur Beatrice aus London

Arthur Beatrice aus London

Letzte Woche kam die neue Single von Arthur Beatrice heraus. Eigentlich wollten wir sie schon da spielen, aber es gab noch ein paar Komplikationen mit dem Label. Jetzt dürfen wir sie spielen und sind heilfroh drum. Auf dem Dockville Festival haben sie uns begeistert und führen nun mit “Grand Union” diesen Siegeszug fort. Nicht umsonst werden die Londoner mit The XX verglichen. Direkte Nachfolger sind sie vielleicht nicht, aber mithalten können sie allemal.

Arthur Beatrice – Grand Union

Manchmal ist das so eine Phase. Vielleicht auch dieses Mal. Es ist sicher kein Zufall, dass ich in der letzten Woche überaus viele Tracks von Brother Ali gehört habe. Deshalb taucht er jetzt auch ein zweites Mal in der Sendung auf. Ich hoffe, alle diejenigen, die HipHop nicht so mögen können mir mit “The Travelers” trotzdem verzeihen.

Brother Ali – The Travelers

Im August releaste mein Lieblingskünstler Troels Abrahamsen sein neues Album “Bipolar”. Darauf kehrte er wieder dorthin zurück, wo er mit seinen beiden ersten Alben begonnen hatte: Electronica Pop. Seine Stimme ist einfach unverwechselbar gut und besitzt eine solch gleichzeitig dramatische wie auch einfühlsame Intonation, wie ich sie selten gehört habe. Der Titeltrack “Bipolar” ist meiner Auffassung nach eine große Nummer. Ach übrigens: In Dänemark ist er einer der angesehensten Musiker. Und hier? Kennen ihn nur eine handvoll musikbegeisterte.

Troels Abrahamsen – Bipolar

Troels Abrahamsen aus Kopenhagen

Troels Abrahamsen aus Kopenhagen

Letzten Freitag haben Michael André und ich im Feierwerk aufgelegt. Der Grund der Feierei war die Geburtstagsfeier des Radiosenders Radio Feierwerk. 20 Jahre alt wurde der Sender bereits, eine lange Zeit. An diesem Abend packte Michael einige sehr feine Tracks mit ein. Der Track, den wir jetzt spielen war zwar nicht dabei, aber über einen seiner Tracks bin ich auf Mario Basanov gestoßen. Der DJ kommt aus Vilnius und produziert tollen Deep House. Aber hört selbst.

Mario Basanov – We Are Child Of Love

So, bei dem nächsten Track handelt es sich aber jetzt wirklich um einen aus dem DJ-Repertoire von Michael André. Diesen legte er als Opener auf der Geburtstagsparty auf und ist ein fulminanter Track. Er baut sich in seiner vollen Wucht auf und wird von Minute zu Minute wuchtiger. Hört selbst.

Alex Niggemann (feat. John Rydell) – Lovers (Andre Lodemann Remix)

In gewisser Weise habe ich eine kleine Abneigung gegen weiblichen Gesang. Bisher konnte ich noch nicht wirklich herausfinden woran das liegt. Es gibt tatsächlich nur eine kleine Sammlung an Tracks, die mir mit weiblichen Vocals gefallen. Einen wahren Volltreffer hat da Madjo hingelegt. Dieser gefiel mir auf Anhieb sehr gut. Das mag an der grandiosen Stimme der Künstlerin aus Paris liegen. “Where Did You Sleep Last Night” ist ein weiterer toller Popsong, der 27 jährigen Künstlerin.

Madjo – Where Did You Sleep Last Night

Zum Abschluss der Sendung bleiben wir in französischen Gefilden. Ursprünglich kommen sie aus Frankreich, doch aktuell wohnen sie in Montréal. Von dort aus agieren Misteur Valaire mit ihrer Mischung aus beschwingtem, eingängigem Indie und Pop. Wobei sie wie jetzt im Titel “Ave Mucho” auch HipHop Einflüsse einbauen. Das passt wundervoll zusammen und wir hoffen, wir konnten euch zum Abschluss noch eine weitere gute Band vorstellen. Das war`s nämlich schon und wir hören uns nächste Woche wieder hier beim tagebook. Bis bald!

Misteur Valaire – Ave Mucho

Leave a Reply Text

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bestätige, dass du kein Computer bist. * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

*