tagebook von Soundkartell: Über Karl-Marx Stadt, Liebesmaschinen und Flens

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Disco Love Machine aus Berlin; Credit: Jaro Suffner

Disco Love Machine aus Berlin; Credit: Jaro Suffner

An diesem Donnerstag hat das Soundkartell eine Reihe neuer Musik aus Deutschland dabei. Wir blicken nach Berlin, Flensburg, Chemnitz und Hamburg und stellen euch dabei gute Musik aus unserer Heimat vor. Zudem schauen wir nach Kopenhagen und Paris.

Beginnen möchten wir mit der Berliner Alternative-Indie Band Disco Love Machine. Im Februar erschien ihre LP. Disco Love Machine ist ein Berliner Trio, bei denen laute Gitarrenwände und Pop noch unter einem Gewand nach Wärme suchen. Diese erzeugen sie in ihren neun Titel, keine Frage. Sie verbinden dabei einen lethargisch klingenden Gesang, ab und an wabernde Synthies und Gitarren, die wir sonst aus dem Bereich des Progressive-Rocks oder des Alternatives gewohnt sind.
Jetzt für euch ihre aktuelle Single “Mono”.

Disco Love Machine – Mono

Weiter geht es mit unserem beliebten Kopenhagener DJ Jesper Ryom. Seine EP aus dem Jahr 2013 war eine der besten des House und Elektros, wie wir finden. Wieso? Das hört ihr in seinem Titel “Viewpoint”.

Letzten Freitag feierte das Video zu Jay Luxe Titel “Weltsüchtig” Premiere. Es handelt sich dabei um einen Newcomer aus Hamburg der auf bewundernswerte Art und Weise HipHop, Indie und dezente Elektro-Elemente verbindet. Wieso das Video so sehenswert ist, seht ihr jetzt.

Jay Luxe – Weltsüchtig

Jay Luxe aus Hamburg

Jay Luxe aus Hamburg

Von Hamburg aus geht es nach Kalifornien zu Seahaven. Der Titel “Silhouette” gilt als Vorgeschmack für ihr neues Album, das am 21.03 erscheinen wird. Sie präsentieren euch schon jetzt mit ihrer aktuellen Single ein gut ausgreiftes Songwriting zwischen Indie, Post-Hardcore und New-Wave. Im April kommen sie auch für drei Shows nach Deutschland, nach Hamburg, Berlin und Köln.

Seahaven – Silhouette (Latin Skin)

Kommen wir zu einer Band aus Flensburg: Ludwig Van. Das Quartett brachte soeben mit “Power” ihre aktuelle Single heraus und sind bei dem deutsch-dänischen Label NordFjord Records beheimatet. Das so wie es scheint eine Kooperation aus dänischer und deutscher Musik zu sein scheint. Ludwig Van haben da eine tolle Single herausgebracht, die Indie-Rock in seiner Perfektion darstellt.

Ludwig Van – Power

Neulich kam mal wieder ein Mail herein. Ein unbekannter Künstler meldete sich zu Wort und empfahl mir einen Link zu seinem Video. “Lichtpunkte” hieß der Titel und wir taten uns schwer, uns gleich von Beginn an uns für den Titel zu begeistern. Doch mit irgendwie blieb die Musik im Ohr. Es handelt sich dabei um einen jungen HipHop Künstler aus Chemnitz namens Benson. Aus dem jungen Künstler könnte noch was werden.

Benson – Lichtpunkte

Am 07.03 ist es soweit. Da erscheint das Album “No Mythologies To Follow” . Zunächst kommt das Album der übergehypten Dänin digital heraus. Wir dachten uns, wir spielen einfach einen Titel der talentierten jungen Dame. “Waste Of Time” kennt man.

MØ – Waste Of Time

Weiter geht es nach Schweden. Zu dem, was das Land bisher an Indie-,Pop- und HipHop-Entdeckungen herausgebracht hat, sagen wir jetzt mal nicht`s. Dazu wurde zugenüge geschrieben. No Coda ist aber dennoch eine tolle Neuentdeckung. Der Sound ist für die Verhältnisse erstaunlich sperrig. Nicht sehr eingängig. Aber gerade das ist es, was uns so von ihrem Tiel “No Ransom” begeistert hat.

No Coda – No Ransom

No Coda aus Schweden

No Coda aus Schweden

Von Schweden aus geht es nach Paris zu Monsterheart. Wir hatten sie bereits mit ihrem Titel “Oh Death” vorgestellt. Jetzt erscheint in gut vier Wochen mit “W” endlich ihr Debütalbum und darauf wird auch ihr Titel “Bunnies” enthalten sein. Ihr Album könnte eine der Überraschungen werden. Wir sind gespannt.

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