Sun Culture

Lässiger Indie-Pop aus Nashville von Sun Culture

Aus Nashville: Sun Culture; Fotocredit: Mikaela Hamilton

Aus Nashville: Sun Culture; Fotocredit: Mikaela Hamilton

Da starten wir doch voller Tatendrang in den neuen Monat September. Das Soundkartell stellt Euch hierzu das sehr smoothe Indie Solo-Projekt Sun Culture aus Nashville vor.

Noch ein letztes Zucken. Dann ist der Sommer endgültig vorbei. Doch solange die Musik dazu passt, kann man auch beim ersten Herbst-Regen noch sommerlicher Musik lauschen. Das habe ich mir zumindest bei dem Solo-Projekt Sun Culture aus Nashville gedacht. Der Sound des US-Amerikaners ist so fluffig, smooth und sommerlich, dass er einen nochmal dazu einlädt sich in die Sonne zu legen.

Letztes Jahr kam seine erste selbstbetitelte Platte mit acht Tracks raus. Darauf packt Sun Culture einen Indie-Sound aus, der von den Vocals her stark an Two Door Cinema Club erinnert. Sehr angenehm und warm zieht er das auf und so lässt er garantiert alle Indie-Herzen höher schlagen. Das Album gibt es sogar als Freedownload auf Noise Trade.

Gut klar Sun Culture erfindet das Rad nicht neu und das ist im Indie-Bereich sowieso gar nicht mehr möglich. Der eine würde jetzt wahrscheinlich sagen: “Ja mei, das ist halt echt ganz nett und tut keinem weh.” So ist es denn auch, aber trotzdem machen Songs wie “Sea Salt” Laune. Vor allem bei diesem Track erinnert er uns auch stark an das, was Darwin Deez so macht. Sun Culture braucht anscheinend nicht viel, um aus seinem Sound etwas zu kreieren, das sich eher nach einer stark besetzten Band anhört. Hier beweist Sun Culture, dass es sogar relativ leicht ist bei seinen Songs mit zusingen.

Vielleicht lehne ich mich etwas weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass Sun Culture der perfekte Soundtrack für ein Open Air Festival ist. So gegen späteren Nachmittag, wenn sich die ersten Festival-Beine lockern, das erste Bier intus ist man sich gerne zur Musik bewegt, auch wenn wir sie noch gar nicht so gut kennen. Ebenfalls richtig gut gefällt mir der Song “Young Blood”. Vor allem wegen der eingängigen Synthie-Hook. Da müsst ihr garantiert nach einmaligem Hören schon mitpfeifen!

Etwas besorgniserregend ist, dass Sun Culture seit April nicht mehr wirklich aktiv auf seiner Facebookseite war. Hoffen wir aber mal, dass das daran liegt, dass er gerade an neuen Songs schreibt.

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