Review: Oscar Lang

Indie-Rock Solo-Date mit Oscar Lang

Oscar Lang im Review

Diesen Kerl aus London namens Oscar Lang musst du auf dem Radar haben. Millionen Streams auf Spotify, aber er fliegt trotzdem noch total unter dem Radar. Die Rasanz in seinen Songs ist unbändig, wild und anders. Selten habe ich so einen Songwriter gehört, wirklich. Oscar hat einfach ALLEs was du brauchst, um groß durchzustarten. Mit gerade mal 18 Jahren startet er auch gerade durch. Einige Singles und eine neue EP namens „Antidote to Being Bored“. Mir fallen sofort Musiker*innen wie Kevin Morby, Mac DeMarco, King Krule oder auch Musikerinnen wie Ane Brun ein, die so agieren. Der Londoner schafft es einen dermaßen guten Vibe aus seiner Gitarre herauszubringen, das macht wirklich richtig Bock ihm zuzuhören.

Mein persönlicher Anspieltipp ist der Titelsong seiner neuen EP, dann „That Wasn’t What I Said“ und „She Likes Another Boy“. Für den ein oder anderen mag das vermehrt nach geschrammelter Gitarrenmusik klingen. Aber wenn ich mir zum Beispiel „That Wasn’t What I Said“ anhöre und mir diese Konzeption des Songs gebe, dann entpuppt sich in mir ein breites Gefühl der Zufriedenheit. Der Song wird rasanter und rasanter. Dabei gibt es hier nicht viel, Oscar Lang singt, ein Drum begleitet ihn und er schrammelt seine Gitarre. Im Hintergrund prasseln einzelne Pickings ein und mit jedem disharmonischen Akkord steigert sich dieser Reigen. Wow!

Eines ist mir nach etlichen Songs von ihm klar geworden: Oscar Lang könnte spätestens in 1-2 Jahren große Hallen füllen. Er ist auf dem besten Wege dorthin. Das Reeperbahn Festival wäre ein idealer Ort um auch Deutschland von seinem Sound zu überzeugen. Rock’n’Roll is back!

 

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