Review: Jaim

Alternative-Pop Newcomerin Jaim

Jaim aus Dänemark im Review; Photo: David Schweiger Photography

Bei Jaim klingt alles etwas vertrackter. Katja Welner, die hinter dem dänischen Projekt steckt hat das alles hier erst kürzlich gestartet und nun kam auch noch ihre dritte Single „All Of The Voices“ hinzu. Darin bietet sie uns eine beruhigende, aber durchaus fragile Stimme an. Begleitet von einem Klavier, versucht sie uns als Zuhörer die innere Unruhe und Hektik zu nehmen. Die Kernaussage ihres Songs: Beziehungen zu anderen Menschen sind unbedingt notwendig und nur mit ihnen können wir überleben. In einem schwarzen Latexanzug windet sich Katja um Statuen und versucht Kontakt mit einem Mann aufzunehmen. Sie bekrabbelt und berührt ihn. Ästhetisch sieht das sehr ansprechend aus und macht daraus eine wahre Pop-Perle, die allerdings stark von den melodischen Gegensätzen lebt. Also gar nicht eingängig und fluffig.




Das ist alles andere als leichte Kost und die Dänin weiß das auch. Sie will vielmehr künstlerisch überzeugen und einen mitnehmen auf ihren Weg durch ihre eigene Kreation an Ästhetik gemischt mit Pop-Einflüssen. So gesehen ist das auch wieder typisch Dänisch. Sich gar nicht an die üblichen Konventionen halten und einfach aus der Reihe tanzen. Einfach jemand anderes sein und auffallen, das aber auf natürliche Art und Weise. Nicht gestellt. Ob das dann langfristig auch ein Album trägt, wird abzuwarten sein. Denn sie macht ihre Musik dadurch nur wenig zugänglich.

 

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