Review: Bedroom / Boredom

Vierköpfige Indie-Band Bedroom / Boredom aus London

Bedroom / Boredom aus London liefern tollen Indie; Fotocredit: Bella Bullz Photography

Als ich die vier Briten von Bedroom / Boredom aus London das erste Mal in ihrem Song „Pill“ gehört habe, dachte ich zuerst an die etwas leidvoll vorgetragenen Songs von The Kooks. Der Bandname ist so ausgeschrieben immer etwas kompliziert, wie ich finde. Immer mit diesem „/“ dazwischen. Einfach geht in jedem Fall anders. Dafür liefern sie catchy Riffs, die stark an die großen britischen Indie-Rock Bands erinnern. Man fühlt sich sofort wie auf einem der Festivals oder wie man damals in den frühen 2000er Jahren Bands wie die Arctic Monkeys live gesehen hat. Es geht rasant zu. Nicht nur „Pill“, sondern auch Songs wie „Sex Hair“ spielen mit den Gitarrenriffs, die rasant rauf und runter zappeln. Die Drums geben dieser Bande den Rest und noch dazu gibt es hier sogar Luft für ein kleines Gitarrensolo.

In den Anfängen war es eher der Surf-Rock von dem sie getragen wurden. Sie haben aber seitdem eine echte Verwandlung durchgemacht. Mittlerweile ist ihr Sound so beeindruckend energiegeladen. Hier stecken einerseits Einflüsse von The Kings of Leon in ihren früheren Jahren drin und andererseits auch ganz neue eigene Elemente mit Bläsern und sehr rhythmischen Songs wie „Lemon“. So viel Ideenreichtum in Indie-Rock Songs gab es selten. Umso erstaunlicher ist es, dass die Band ihren letzten Post auf Facebook im September 2020 abgesetzt hat. Wenn sie sich seitdem im Studio befinden, gut für sie. Wir hoffen mal, dass sie weiterhin so temperamentvolle Indie-Songs liefern.

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