Mt. Wolf

Schneller entschleunigen geht nicht – Mt. Wolf Debütalbum „Aetherlight“

Mt. Wolf Debütalbum Rezension

Mt. Wolf Debütalbum Rezension

Warum das Debütalbum von Mt. Wolf mal so ganz anders ist, verrät Euch Wolfgang Baustian hier:

In unserer allzu hektischen Zeit, erscheint das Debüt-Album „Aetherlight“ von Mt. Wolf wie Musik vom anderen Stern. Es vermag Dich an jedem Punkt der Erde abzuholen, neu zu erden und komplett zu resetten. Wer also meint, dass ihm vor Stress und Hektik die ganze Welt zerbricht, dem kann ich da nur wärmstens die wunderschönen Tracks des Londoner Trios empfehlen.

Wunderschöne Soundarrangements, die eine Mischung irgendwo zwischen Folk Rock und Elektro darstellen. Trotzdem geht es hier nicht um esoterisches Klanggewaber, sondern vor allem um künstlerisch äußerst anspruchsvolle Kompositionen. Songs wie „Hamburg“, „Starliner II“ und „Hex“ bauen sich eher ganz gelassen auf und entwickeln dadurch ihre Energie erst nach und nach. Das liest sich nicht nur schön, es hört sich auch genauso an.

Auch ist man nicht vor Überraschungen gefeit, wenn es darum geht dominante Elektrobeats oder E-Gitarren mit in die Songs einzubauen. Vorherrschend ist jedoch die ebenso stets wandelbare Stimme von Sänger Sebastian Fox, die mal kräftig und tief ist, um dann wieder als glasklare Kopfstimme zu überzeugen mag.

Klar, wer eher auf Hartes und/oder Schnelles steht, könnte wahrscheinlich mit dem Album „Aetherlight“ von Mt. Wolf etwas überfordert (oder unterfordert?) sein. Wer sich jedoch auf diese sehnsüchtigen Melodien und sphärische Arrangements einlassen kann, wird auf eine fantastische Reise gehen, getragen von traumhaften Melodien sowie Gesang. Mir persönlich sind die 13 Tracks sehr ans Herz gewachsen und gehören nun zu meinem festen Musikrepertoire.

In der Überzeugung, das „Aetherlight“ von Mt. Wolf der Soundtrack für ganz besondere Momente oder Stimmungen sein kann, darf es dann gerne auch mal etwas ruhiger zugehen. Das Leben ist manchmal schon schnell genug – hier darf man sich gerne mal zurücklehnen und für einen kurzen Augenblick die Zeit zum Stillstand bringen. Gerne auch gleich das ganze Album offiziell von Mt. Wolf im folgenden Video. Wie toll ist das denn!

Und wer es noch toller möchte, kann Mt. Wolf sogar live sehen:
28.09. Berlin – Privatclub
29.09. Hamburg – Nochtspeicher

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